[29.08.2011]
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Der Schweizerische Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband Suisseporcs will Maßnahmen gegen die derzeit niedrigen Preise für Schweinefleisch einleiten. So will die Vereinigung die Verbraucher verstärkt ansprechen, um damit den Absatz anzukurbeln. Außerdem soll die Überproduktion in Höhe von rund 10 % gestoppt werden, meldet der Landwirtschaftliche Informationsdienst online. Eine Einmischung der Politik soll es jedoch nicht geben. Vielmehr sollen alle Schweinehalter weniger Schweine produzieren.
Der Politiker und Schweinehalter Marcel Scherer betont, dass der Schweinezyklus nicht mehr funktioniere, weil mittlerweile die kleinen Betriebe fehlen würden, die in schlechten Zeiten aufhören und in guten Zeiten wieder produzieren. Die Erzeuger könnten aber die Probleme selbst lösen, indem sie flexibler produzieren würden, so Scherer weiter. Seiner Meinung nach reiche es aus, wenn anstelle von Muttersauen Mastferkel eingestallt werden.
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...
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