Tierschutz: Keine nationalen Alleingänge

[27.04.2011]

Allen Schweinehaltern liegt das Wohl ihrer Tiere am Herzen.
Tiere sind Mitgeschöpfe des Menschen, für deren Wohl die Landwirte eine besondere Verantwortung haben. Das hat die Arbeitsgruppe Schweine der Kreisbauernschaft Wesel im Rheinischen Landwirtschaft-Verband (RLV) vergangene Woche in einer Erklärung deutlich gemacht. Grundsätzlich sind sie der Auffassung, dass der Schutz und das Wohlbefinden der Tiere für Landwirte eine Selbstverständlichkeit darstellen. Wenn es den Tieren gut gehe, würden sie auch gute Leistungen bringen. Tiergesundheit, Tierschutz und Wirtschaftlichkeit in der Schweinehaltung bedingten sich daher gegenseitig. Das heißt für die Schweinehalter auch: Nur eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft ist in der Lage, den Anforderungen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung gerecht zu werden und finanziell zu schultern. Gerade angesichts eines grenzenlosen EU-Binnenmarktes seien daher Alleingänge auf nationaler oder gar Bundesländer-Ebene im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Tierhaltung abzulehnen. „Tierschutz ist unteilbar - dies muss für ganz Europa einheitlich gelten!“

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