USDA soll Schweinefleisch aufkaufen

[08.05.2009]

Der Verband der Schweinezüchter in den USA, das National Pork Producers Council (NPPC), hat in einem Brief das US-Agrarministerium USDA aufgefordert, zusätzliches Schweinefleisch aufzukaufen. Dadurch sollen die Preise gestärkt und die Schweinehalter unterstützt werden. Bereits vor Ausbruch der Neuen Grippe hätten die Schweineproduzenten Verluste erwirtschaftet, das habe sich nun jedoch weiter verstärkt. Nach Angaben von PigProgress, hat sich das NPPC mit einem entwickelten Vier-Punkte-Plan an das USDA gewandt: Zunächst soll vom USDA Schweinefleisch im Wert von 50 Mio. US-Dollar aufgekauft werden. Weiterhin soll ein umfangreiches Überwachungsprogramm für Schweinekrankheiten entwickelt werden, um ein Frühwarnsystem für Krankheiten zu erstellen, die die Gesundheit von Menschen und Tieren beeinträchtigen können. Im dritten Punkt wendet sich der Verband an den Präsidenten Barack Obama mit der Forderung, die Exportbeschränkungen für Schweinefleisch aus den USA abzubauen, um so den internationalen Absatz zu sichern. Außerdem fordert der Verband die Öffnung der Grenzen zwischen Kanada und den USA, um die Lieferungen von Schweinen aus Kanada sicherzustellen.

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