Westfleisch schlachtet erneut mehr

[05.02.2010]

Westfleisch

Das Münsteraner Schlachtunternehmen Westfleisch konnte 2009 bei den Schweine-Schlachtungen nochmals zulegen. Mit rund 6,25 Mio. Mastschweinen und Sauen wurden 1,5 % mehr Schweine geschlachtet als ein Jahr zuvor. Rund 75 % dieser Schweine stammen inzwischen aus vertraglich gebundenen Bestschwein-Betrieben. Mit der so genannten "risikoorientierten Fleischbeschau" startet die Westfleisch ein neues Konzept zur Schlachtkörper-Kontrolle. Hierbei werden die Schlachtkörper nur noch per Auge kontrolliert. Vorraussetzung ist aber, dass die Mäster bei QS mitmachen, und gesundheitliche Vorsorge-Untersuchungen im Betrieb keine Krankheiten erkennen lassen. Im Schlachtbetrieb Paderborn hat die Westfleisch bereits die Zulassung für dieses Verfahren. Lesen Sie hierzu auch unsere Meldung "Westfleisch startet risikoorientierte Fleischuntersuchung" vom 01.02.2010.

Auch in der Fleischvermarktung konnte man weiter zulegen. So machte Dr. Helfried Giesen, geschäftsführender Vorstand der Westfleisch, deutlich, dass die Westfleisch inzwischen 50 % ihres Schweinefleisches exportiert. Für das laufende Jahr prognostizierte Dr. Giesen gute Schweinepreise. Denn EU-weit sollen rund 2 % weniger Schweine geschlachtet werden als 2009.

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