[13.07.2012]
Die Tierhaltung steht im Verruf, zur Erhöhung des Treibhausgasausstoßes massiv beizutragen.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat ein Projekt angestoßen, um die Methoden zur Messung des Treibhausgasausstoßes der Tierproduktion weltweit zu vereinheitlichen. Bei dem vorerst auf drei Jahre ausgelegten Projekt sollen wissenschaftlich fundierte Methoden und Leitlinien zur Bestimmung der Klimabilanz verschiedener Betriebs- und Haltungsformen identifiziert werden. Wie die UN-Organisation weiter berichtete, wird dazu unter anderem eine Datenbank für Treibhausgasfaktoren verschiedener Futtermittel aufgebaut. Die Anpassung von Futtermitteln bietet laut FAO zahlreiche Möglichkeiten, um den CO2-Ausstoß der Tierproduktion zu verringern. Ferner soll ein Rahmen entwickelt werden, wie andere umweltrelevante Faktoren gemessen werden können, beispielsweise der Wasserverbrauch oder Nährstoffverluste. Eine Informationskampagne soll die Ergebnisse des Projekts verbreiten und dazu beitragen, dass die Methoden aufgegriffen werden.
Nach Einschätzung der FAO werden heutzutage zu viele unterschiedliche Ansätze angewendet, um die Umweltauswirkungen der Tierhaltung zu bestimmen. Dadurch werde die Vergleichbarkeit erschwert. Bei dem Projekt arbeiten Staaten und Wirtschaft Hand in Hand. Gründungsmitglieder sind neben Frankreich, Irland, den Niederlanden und Neuseeland zahlreiche europäische und internationale Verbände. (AgE)
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...
Leserkommentare
Co2 ist kein Treibhausgas
[14.07.2012]
Einzig die EU favorisierten/ gesponserten Wissenschaftler vertreten diese These. Die anderen werden diffamiert und unterdrückt. Jeder hat die Möglichkeit dies u.a. im Internet zu recherieren. Es geht nur um Geldabzocke und wiedereinmal soll die arbeitende Masse einen kleinen Teil der Elite finanzieren. Warum werden nicht mal Klimakritische Berichte von eben den anderen Wissenschaftlern vorgestellt? Da weiß man, auf welcher Seite die meisten Medien stehen. Wo sind die mutigen, wahrheitsliebenden Journalisten? Wer nicht kämpft hat schon verloren...
von yvain
Einfache Lösung
[13.07.2012]
Menschheit in den Industrienationen halbieren und schon werden 66% aller recoursen nicht mehr gebraucht. Wo also liegt das problem.
von gebken
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