Wildschweine intensiver bejagen

[14.01.2009]

Das hessische Umweltministerium fordert, Wildschweine intensiver zu bejagen, um eine Übertragung der Schweinepest auf Wildschweine in hessischen Revieren zu verhindern. Nachdem am vergangenen Freitag bekannt wurde, dass im nordrhein-westfälischen Rösrath bei einem Wildschwein die Schweinepest festgestellt wurde, appellierte der hessische Staatssekretär Seif an Jäger und Landwirte, folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: • Kein Wildbret und unbehandelte Trophäen aus Wildschweinepest-gefährdeten Gebieten mitnehmen; • Schwarzwild keinen Zugang zu Lebensmitteln gewähren; • Alle Schweinehalter werden ausdrücklich aufgefordert, Hygienemaßnahmen strengstens zu beachten und den Personenzugang zu ihren Tieren auf das Notwendigste zu beschränken; • Jeder Fund von gefallenem Schwarzwild muss dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden. • Die Halter von Hausschweinen sollten kein Futter herumliegen lassen, das Wildschweine anlocken könnte.

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