[09.05.2012]
Dr. Heinrich Bottermann, Heinz-Wilhelm Kesten, Karl-Heinz Schulze zur Wiesch (v.l.n.r.)
Als zweites Unternehmen in NRW hat die Firma „Bochumer Fleischhandel“ heute Morgen die so genannte Black-Box in Betrieb genommen. Durch die Black-Box wird eine vom Schlachthof unabhängige Kontrolle der Klassifizierungs- und Wiegedaten ermöglicht. Geschäftsführer Heinz-Wilhelm Kesten betonte bei der Inbetriebnahme der Black-Box, dass das System sehr zur Vertrauensbildung zwischen Schlachthof, Viehhändler und Landwirt beiträgt. Kesten: „Wer nichts zu verbergen hat, der kann das unabhängige Überwachungssystem bedenkenlos einbauen. Wir brauchen mehr Transparenz zwischen allen Beteiligten.“ Bislang läuft eine Black-Box bei der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Bei der Firma Westfleisch soll das System spätestens im Sommer installiert sein. Geklärt werden müssen allerdings noch Einzelheiten. Sowohl das Lanuv als zuständige Überwachungsbehörde als auch der Westfälische Bauernverband als Projektinitiator hoffen, dass man in den nächsten Monaten eine Lösung findet. (ar)
Mehr zum Thema Black-Box lesen Sie auch im aktuellen top agrar-Interview mit Dr. Bernhard Schlindwein, WLV, in der Mai-Ausgabe ab Seite S 16. Abonnenten können den Beitrag zudem hier herunterladen. (Nicht-Abonnenten zahlen 4,- €).
Clemens Tönnies forderte vergangene Woche bundesweit den Einbau von Luftwäschern, um die Akzeptanz von Ställen in der Bevölkerung wieder zu erhöhen. Ist das sinnvoll?
Das nächste Tagebuch ist gestartet. Power-Praktikantin Hanna Kettnacker berichtet vom Zuchtbetrieb Lorist in den Niederlanden. Tagebuch lesen...
Leserkommentare
Keine Kommentare vorhanden
Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!