Trend zu elektrischen Antrieben in der Landtechnik

[03.07.2012]


Elektrischer Fahrantrieb beim Rigitrac Elektrischer Fahrantrieb beim Rigitrac Elektrische Antriebe besitzen gegenüber konventionellen Konzepten viele Vorteile und dürften zukünftig in der Landtechnik weiter an praktischer Bedeutung gewinnen. In dieser Einschätzung waren sich die mehr als 100 Experten aus Agrarwirtschaft und Landtechnik einig, die vergangene Woche zu dem zweitägigen Kolloquium „Elektrische Antriebe in der Landtechnik“ des Fachbereichs Agrartechnik der Max-Eyth-Gesellschaft im Verband Deutscher Ingenieure (VDI-MEG) in Dresden zusammengekommen waren.

„Elektrische Antriebe haben einen hohen Wirkungsgrad, bieten sehr gute Steuer- und Regelungsmöglichkeiten und können damit die Funktionalität und den Prozesswirkungsgrad von Landmaschinen und -geräten deutlich verbessern“, resümierte Prof. Thomas Herlitzius von der TU Dresden, einer der Mitveranstalter des Kolloquiums. Bei gesteigerter Effizienz und erweitertem Funktionsumfang werde gleichzeitig der CO2-Ausstoß mobiler Landmaschinen deutlich reduziert.

Das Kolloquium beschäftigte sich laut VDI außer mit neuen technischen Entwicklungen und Anwendungen auch mit den praktischen Herausforderungen beim Wechsel von mechanischen und hydraulischen Antrieben hin zur Hochvolttechnik. Ähnlich wie in den Hochspannungsleitungen der Energienetze lägen in elektrifizierten Maschinensystemen bis zu 1 000 Volt Spannung an. Dadurch rücke die Sicherheitstechnik ebenso in den Fokus wie international einheitliche Anschlüsse für die Stromversorgung von Landmaschinen und externen Anbaugeräten. An den Herausforderungen werde gegenwärtig herstellerübergreifend gearbeitet, um der neuen Technik möglichst mit brancheneinheitlichen Schnittstellen zum Durchbruch zu verhelfen. (AgE)

Mehr:
Kolloquium zu elektrischen Antrieben in der Landwirtschaft (15.6.2012)
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