[08.08.2012]
CNH
Der amerikanische Land- und Baumaschinenkonzern CNH mit den Marken Case IH, Steyr und New Holland hat im zweiten Quartal 2012 Umsatz und Ergebnis steigern können. Wie das zu Fiat gehörende Unternehmen berichtet, wurden im Zeitraum April bis Juni dieses Jahres Nettoverkäufe im Gesamtwert von umgerechnet 4,10 Mrd. Euro realisiert, was eine Zunahme um 3 % bedeutete. Das operative Ergebnis der Maschinensparten nahm jedoch nur um 0,6 % auf 427 Mio. Euro zu.
Den höheren Erlösen hätten höhere Investitions- und Entwicklungsausgaben sowie negative Effekte durch den stärkeren US-Dollar gegenübergestanden, erläuterte CNH. Das Nettoeinkommen vor Restrukturierung und Sondereinflüssen konnte der Konzern dank eines deutlich besseren Ergebnisses seiner Finanzsparte gegenüber dem zweiten Quartal 2011 aber um 11,3 % auf 290 Mio. Euro verbessern.
Im Einzelnen verbuchte das Segment Agrartechnik eine Zunahme der Erlöse um 4,5 % auf 3,28 Mrd. Euro und des operativen Ergebnisses um 2,2 % auf 414 Mio. Euro. Das Segment Bautechnik verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang um 2,8 % auf 817 Mrd. Euro; das operative Ergebnis verschlechterte sich hier um 32 % auf 14 Mio. Euro.
Ungeachtet der unsicheren wirtschaftlichen Lage bekräftigte CNH seine Gesamtjahresprognose, wonach im Vergleich zu 2011 die Erlöse um 5 % gesteigert und eine operative Gewinnmarge von mehr als 8,6 % erreicht werden sollen. Dabei geht das Unternehmen, dessen Maschinen über insgesamt rund 11 300 Händler in 170 Ländern vertrieben werden, von einem Rückgang der globalen Nachfrage nach Agrar- und Bautechnik um jeweils rund 5 % gegenüber 2011 aus.
Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der US-Konzern die Nettoverkäufe um 25 % auf 14,73 Mrd. Euro und das Nettoeinkommen vor Restrukturierung und Sondereinflüssen um 85 % auf 749 Mio. Euro steigern können. (AgE)
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