OPSON VIII

Grenzüberschreitender Lebensmittelbetrug in größerem Umfang aufgedeckt

Mit der Fälschung von Lebensmitteln lässt sich viel Geld ergaunern. Interpol hat jetzt einen Betrug mit Waren im Wert von 100 Mio. Euro aufgedeckt, das sind gut 16.000 Tonnen Lebensmittel.

Die Polizeibehörden Interpol und Europol haben im Rahmen ihrer jüngsten Operation gegen Lebensmittelbetrug namens „OPSON VIII“ potentiell gefährliche sowie falsch deklarierte Lebensmittel und Getränke im Wert von mehr als 100 Mio Euro beschlagnahmt.

Wie die beiden Behörden mitteilten, wurden dabei gut 16 000 t Lebensmittel und 33 Mio l an Getränken sichergestellt.

Auswahl an Vergehen:

  • Besonders häufig gab es Fälschungen bei den Verfallsdaten von Käse und Hühnerfleisch.
  • Viele unhygienische Lagerungen von Getränken und Fleisch
  • Rund 335.000 gefälschte Pakete mit Süßigkeiten in Litauen.
  • Über 150.000 l minderwertigeres Sonnenblumenöl in Italien, das durch die Zugabe von Chlorophyll und Beta-Carotin als hochwertiges kaltgepresstes natives Öl in den Umlauf gebracht werden sollte.
  • 470 t vermeintliches Ökogemüse aus der konventionellen beziehungsweise Umstellungsproduktion in Spanien.
  • Betrügerische Praktiken im Zusammenhang mit Kaffee mit der Bezeichnung „100 % Arabica“
  • 60 t Äpfel in Weißrussland konfisziert wegen gefälschter Lieferpapiere.
  • Gepanschter Wodka in Russland, illegale Wodkaproduktionsstätte und Markenfälschung

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