Aus der Wirtschaft

Libramont/Messe 2019

Libramont-Messe verzichtet auf Schweine wegen ASP-Gefahren

Die größte europäische Freiluftschau der Agrar- und Lebensmittelproduktion in Libramont am letzten Juliwochenende lockt mehr als 200.000 Besucher zum Branchentreffen nach Belgien

Die an diesem Freitag beginnende größte europäische Landwirtschafts-, Forstwirtschafts- und Nahrungsmittelmesse von Libramont in Belgien verzichtet bei ihrem 85. Jahrestreffen erstmals auf die Zuchtschauen und Wettbewerbe von Schweinerassen. Die Veranstalter haben sich aus Sorge um die in Belgien weiter grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) für den Verzicht entschlossen.

Die Auftaktveranstaltung findet am 26. Juli um 9 Uhr statt. Auf dem 300.000 m2 großen Messegelände präsentieren 1.800 Aussteller für Fachbesucher und Familien ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm. "Wir sind alle Kinder dieser Erde" lautet das Messemotto 2019.

Die Traditionsschau am letzten Juliwochenende wartet mit thematischen Rundgängen zu den Themen Bio, Zucht, Milchwirtschaft, Tiergesundheit, und verzauberter Bauernhof auf. Daneben warten Maschinenringe mit Landmaschinen- und Demonstrationsschauen von Spezialmaschinen auf.

Am Freitag steht in den Wettbewerbsringen das Treffen der Züchter der Holstein- und Montbéliarde-Kühe auf dem Programm und am Samstag ist der BBB-Tag den Schafen und anderen Fleischrassen - mit Ausnahme von Schweinen - gewidmet.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Ardenner Zugpferdes. Rücke-Wettbewerbe gehören ebenso zu den Publikumsmagneten wie das 66. Springen.

Am Montag ist Unternehmer- und Konstrukteurtag. Neben Maschinenschauen steht auch das Publikumsmagnet Pferdetraktion und Hitch Day auf der Tagesordnung.

Zu den viertägigen Veranstaltungen werden mehr als 200.000 Besucher erwartet. Regionale Spezialitäten Belgiens sorgen für das leibliche Wohl.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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