Sabotage

Nagelattacke auf Landwirtsfamilie

Am Montag wurde ein Landwirt aus dem oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau Opfer einer Nagelattacke auf das Futtersilo seiner Rinder. Ein Tag darauf folgte ein zweiter Anschlag.

Ein unbekannter Täter hat in Bayern Nägel in ein Futtersilo gemischt. (Bildquelle: pixabay/Josef17)

Innerhalb von zwei Tagen wurde ein 61-jährige Landwirt zwei Mal Opfer von Sabotagefällen auf seinem Hof. In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten Unbekanne Nägel in das Fahrsilo des Landwirtschaftsbetriebes gemischt. Die Familie fand die Nägel glücklicherweise noch rechtzeitig. Tags darauf folgte der nächste Anschlag. Diesmal traf es die Siloballen des Betriebs, berichtet Merkur. Dort seien gleich zehn der Ballen aufgeschnitten worden.

Gezielter Anschlag auf landwirtschaftlichen Betrieb?

Der Zeitung gegenüber erklärt die Familie, dass die Vorfälle kein Zufall sein könnten. Der oder die Täter müssten sich mit den Örtlichkeiten auskennen. Es handle sich um einen "gezielten Anschlag". Die Weilheimer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Landwirtsfamilie hat auf ihrem Hof Überwachungskameras angebracht.

Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Ursache?

So was spricht eher für persönliche Feinde des Landwirtes als für einen Anschlag gegen "die Landwirtschaft".

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