DHV übt Selbstkritik

Angesichts des mittelmäßigen Abschneidens der deutschen Schaukühe bei der Europa-Schau in Cremona, zweifelt der Deutsche Holstein Verband (DHV) jetzt an der richtigen Auswahl der Schaukühe. In der jüngsten Ausgabe der Züchterzeitschrift "Milchrind" stellt Dr.

Angesichts des mittelmäßigen Abschneidens der deutschen Schaukühe bei der Europa-Schau in Cremona, zweifelt der Deutsche Holstein Verband (DHV) jetzt an der richtigen Auswahl der Schaukühe.

In der jüngsten Ausgabe der Züchterzeitschrift "Milchrind" stellt Dr. Egbert Feddersen, Geschäftsführer des DHV, die Frage, ob der Auswahlkommission wirklich die besten Kühe für die Europa-Schau vorgestellt wurden. Denn immerhin seien auf der Deutschen Holstein Schau 2009 durchaus Kühe mit internationalem Format aufgetreten. Feddersen sieht vor allem Reserven bei der Auswahl und Vorbereitung der Tiere für künftige Schauen.

Die Ende Oktober in Cremona vorgestellten deutschen Tiere erlangten allesamt nur Plätze im Mittelfeld. Als Sieger gingen Kühe aus der Schweiz, Italien oder Spanien aus dem Wettbewerb hervor. 29 der insgesamt 36 Siegerplätze konnten sich diese drei Länder sichern.

Bereits vor zwölf Jahren habe man bei einer Europa-Schau ähnlich abgeschnitten und danach konsequente Änderungen bei der Auswahl der Tiere vorgenommen, so Feddersen in seinem Editorial. Auch die Vorbereitung der Tiere auf den Wettbewerb wurde damals geändert. Daher gelte es jetzt, die Situation genau zu analysieren und nach neuen Wegen zu suchen.

Deutschland könne es sich nicht leisten, der Europa-Schau fernzubleiben, müsse aber entsprechende Ergebnisse liefern. Denn sonst sei der hohe Einsatz an Personal und Kapital nicht zu rechtfertigen.

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