EUROPA/Rindfleischskandal/Polen

Gammelfleisch-Untersuchung in Polen angelaufen Premium

Wurden die klaren Vorgaben des EU-Verbraucherschutzes in Polen missachtet? Alle Rinderhalter in der EU müssen seit der BSE-Krise im Bestandsregister alle Daten eines jeden Rindes über 3 Jahre nachweisen: Daten zu Geburt, Ohrmarkennummer, Rasse, Geschlecht, Ohrmarkennummer der Mutter, Tod, Ver- und Zukauf werden im Stammdatenblatt festgehalten.

Wie das im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) tätige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu Wochenbeginn mitteilte, sei nur eine "relativ kleine Menge" von etwa 50 Kilogramm in die Bundesrepublik gekommen und verarbeitet worden. Nur 50 Kilo Gammelfleisch gelangte nach Deutschland Offenbar am stärksten betroffen ist Frankreich. Nach bisherigen Erkenntnissen sind von den rund zehn Tonnen Gammelfleisch aus Polen allein 800 Kilogramm verdorbenes Fleisch nach Frankreich geliefert worden. Dies bestätigte Frankreichs Landwirtschaftsminister Didier Guillaume zu Wochenbeginn in Paris. Davon seien 150 Kilo nach Angaben des Ministeriums inzwischen sichergestellt worden. Ob verdorbenes Fleisch auch in den Handel ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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