Global Dairy Trade

Internationaler Milchmarkt: Preisanstieg setzt sich fort

Der Durchschnittspreis über alle Produkte und Zeiträume auf der Internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade legte diese Woche um 6,7 % auf 3.265 $/t zu.

Mit dem Preinanstieg am Internationalen Milchmarkt setzte sich der positive Trend seit Anfang Dezember fort. Der Durchschnittspreis legte um 6,7 % auf 3.265 $/t zu. Der Global Dairy Trade-Preisindex stieg in dieser Woche um weitere 63 auf 1.005 Punkte.

Lediglich Buttermilchpulver gab im Preis nach, nämlich um 3,1 % auf 3.158 $/t, während der Preis aller anderen Produkte anstieg: Vollmilchpulver (+8.4 % auf 3.027 $/t), Magermilchpulver (+3,9 % auf 2.534 $/t), Butter (+4,2 % auf 4.445 $/t), Cheddar (+1,4 % auf 3.565 $/t), Laktose (+1,3 % auf 1.035 $/t), Kasein (+10,9 % auf 5.596 $/t) und wasserfreies Milchfett (+5,8 % auf 5.579 $/t).

Die gehandelte Menge lag mit 23.326 t in dieser Woche deutlich unter dem Niveau der letzten Auktion (27.909 t).

Der Preisindex stieg erneut um 6,7 %. (Bildquelle: GDT)

Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Der Markt dreht

Das wussten die Chefeinkäufer auch aber erst mal einen niedrigen Preis sichern bis zum 1. März dann geht’s aufwärts-hoffentlich oder welche Ausrede kommt dannvwohl wieder

von Willy Toft

Die Meiereien ringen nach Luft, die Erzeuger werden mit wenig Milchgeld vertröstet!

Der Markt dreht, und die Kontrakte mit LEH und Industrie müssen eingehalten werden! Der Milcherzeuger hat mal wieder das Nachsehen. Bin mal gespannt, welche Ausreden zum nächsten Abschluss kommen, wenn der Preis für Milcherzeugnisse wieder einmal nicht steigt. Das hat schon System, und ich frage mich schon länger, soll der Milcherzeuger, bei der Arbeits- und Kapitalbelastung im Regen stehen gelassen werden? Den Familienbetrieben wird es stets schwerer gemacht, sie sind das Rückrat der landwirtschaftlichen Produktion, und werden so billig abgespeist!

von Matthias Zahn

Sieh an sieh an....

EU Menge sinkt dürrebdingt, die Intervention ist fast geleert und schon gehen die Preise rauf. Vielleicht sollten wir einfach in der nächsten Krise früher reagieren, um das Marktversagen nicht auf die Spitze zu treiben. Wenn eine Kuh Mastitis hat, reagiert man auch sofort und lässt sie nicht noch 14 laufen bis sie so gestresst ist, dass sie nicht mehr aufsteht. Warum aber verhalten wir uns am Milchmarkt dermaßen irrational!?

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