Rauf oder runter?

Preisabschlüsse: Was heißt das für die Milchpreise? Premium

Seit November ist Trinkmilch 1 Cent teurer, Butter 10 Cent günstiger. Wie sich das auf die Milchpreise auswirkt, erläutert Monika Wohlfarth, ZMB.

Monika Wohlfarth gibt einen durchwachsenen Ausblick auf den Milchmarkt. (Bildquelle: Pressebild)

Anfang November sind die Verbraucherpreise für Trinkmilch im Preiseinstiegsbereich um 1 Cent auf 70 Cent/Liter (3,5 % Fett) bzw. 62 Cent/Liter (1,5 % Fett) gestiegen, der Preis für ein 250 g-Päckchen Butter ist um 10 Cent auf 1,69 € gesunken. Wie lange gelten die Preise? Wie ist die konträre Entwicklung zu erklären? Wohlfarth: Die Laufzeiten sind unterschiedlich. Die Trinkmilchpreise gelten erfahrungsgemäß für sechs Monate, während sich die Butterpreise häufiger ändern können. Bei Trinkmilch sind die Marktveränderungen, die sich seit der letzten Verhandlungsrunde ergeben haben, eingepreist sowie die Erwartungen für das kommende halbe Jahr. Milchfett ist hingegen der aktuellen Entwicklung von Angebot und Nachfrage gefolgt. Das Milchfett war in den letzten eineinhalb Jahren die Milchpreis-Stütze. Ist das jetzt vorbei? Wohlfarth: Milchfett ist im Vergleich zum historischen Höchststand im Herbst 2017 spürbar ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Im Regen stehen gelassen

Das kompensiert die Dürrehilfe jetzt ja und wer für 33 Cent nicht liefern kann hört auf! Ist doch so einfach........ Weihnachten ist ja auc noch nicht da dürften es dann ja 39 Cent sein sonst passt der Hahresdurchschnitt nicht.

von Hendrik Hueske

Abtauchen

Wie immer, wenn der DBV mit seiner hellseherischen Fähigkeit sich völlig verrannt hat, geht`s auf Tauchstation mit den Offiziellen. Erst wenn der Markt es zu lasten der Erzeuger gerichtet hat tauchen sie wieder auf mit dem nächsten Hoffnungsschimmer. Alles wird gut!!!

von Georg Nordendorf

In anderen Branchen würde man heuer lesen, daß aufgrund der höheren Beschaffungskosten die Preise steigen. Bei der Milch sinken sie...... Herr Schmal sollte stellvertretend für den DBV jetzt mal erklären, wo die geforderten 6 Cent zu Weihnachten bleiben. Vom DBV ist aber zum Thema noch gar nichts zu vernehmen.

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