Rumäniens Import-Bedarf an Milch steigt

Rumänien hat von Januar bis November 2011 deutlich mehr Milch und Milcherzeugnisse importiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Bukarester Landwirtschaftsministeriums lag der Einfuhrwert mit etwa 197 Mio. € um 15,6 % höher. Die importierte Menge an Milch und Milcherzeugnissen fiel in der Elfmonatsperiode mit 185.449 t um 6,3 % größer aus als im Vergleichszeitraum.

Rumänien hat von Januar bis November 2011 deutlich mehr Milch und Milcherzeugnisse importiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Bukarester Landwirtschaftsministeriums lag der Einfuhrwert mit etwa 197 Mio. € um 15,6 % höher.

Die importierte Menge an Milch und Milcherzeugnissen fiel in der Elfmonatsperiode mit 185.449 t um 6,3 % größer aus als im Vergleichszeitraum. Größter Posten in der Einfuhrstatistik waren laut Ministerium Milch und Sahne mit etwa 126.694 t und einem Plus von 68,3 %. Die Importe an Käse und Quark beliefen sich auf 30.065 t und lagen um 16,2 % höher. Die Mengen stammen aus Ländern der Europäischen Union sowie aus Drittstaaten.

Der Anstieg der Milchimporte ist dem Ministerium zufolge unter anderem auf den Rückgang der Rohmilchanlieferungen im vergangenen Jahr zurückzuführen. Die von Januar bis November über die Molkereien erfasste Menge betrug 825.526 t und bewegte sich damit um 16.688 t beziehungsweise 2 % unter dem Vorjahresniveau. Für das gesamte Kalenderjahr 2011 gab das Institutul National de Statistica (INS) eine Anlieferungsmenge von 892.115 t Milch an. Das waren 11.635 t oder 1,3 % weniger als 2010.

Gemessen an der Zahl der landwirtschaftlichen Produzenten ist die Milchproduktion in Rumänien extrem zersplittert. Rund 93 % aller Milchbauern halten nur zwei bis drei Kühe und sorgen für etwa 50 % des landesweiten Milchaufkommens. Die restlichen rund 7 % der Milchbetriebe liefern die andere Hälfte. Die Exporte an Milch und Milchprodukten aus Rumänien beliefen sich in der Elfmonatsperiode 2011 auf insgesamt 33.695 t, womit die Vorjahresmenge von 26.475 t um 27,3 % überschritten wurde. Die daraus erzielten Erlöse werden auf 40,85 Mio. € beziffert, was gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 25,7 % bedeutet. (AgE)

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