Milchmarkt

Sektorstrategie Milch: Dr. Seegers will vermitteln Premium

Ziele, Moderator, Zeitplan: Was es Neues bei der Sektorstrategie Milch gibt, erklärt Milchbauernpräsident Karsten Schmal gegenüber top agrar.

Die Sektorstrategie Milch nimmt allmählich Formen an: Bis Ende dieses Jahres soll ein konkretes Maßnahmenpaket stehen, wie der Milchsektor die Herausforderungen der Zukunft meistert. Die Moderation des Prozesses übernimmt Dr. Theodor Seegers, ehemaliger Abteilungsleiter im Bundeslandwirtschaftsministerium. Er soll die Interessen und Meinungen der wichtigsten Milchverbände unter einen Hut bringen.

Das sind der Deutsche Bauernverband (DBV), Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Milchindustrie-Verband (MIV), Bundesverband der Privaten Milchwirtschaft (BPM), Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und die Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM). „Alle Beteiligten sind sich einig, dass am ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Der VDM unterstützt den Moderator

Wenn man mal googelt wer denn der VDM überhaupt ist wird einem sofort klar was das wird... https://idf-germany.com/der-verband-the-association/ Da sind ja alle 5 sowieso vertreten also unabhängig sieht anders aus. Ein Schelm der böses denkt

von A.-Wolfram Schwarz

Ja, klar. Wenn du nicht..

...mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis. Aber die angeführten Themen können doch zu keinen Lösungen führen. Solange zu viel Milch auf den Markt kommt, wird es auf die Erzeugerpreise Druck geben. Eine Änderung der Lieferbeziehung wirkt ja erst dann, wenn die Milch knapp ist. Wohin soll ein Erzeuger auch wechseln, wenn die Molkereien keine Verwertung für zusätzliche Milch haben? Die Milchwirtschaft muss jetzt mit den Folgen der Aufgabe des Quotenregimes leben.

von Karl-Heinz Mohrmann

Seit 10 Jahren wissen CDU und CSU was zu tun ist um die bäuerlichen Milchbauernfamilien zu erhalten. Passiert ist außer schönen Versprechungen null komma null. Und das mit voller Absicht. Es müssen Entscheidungen getroffen werden. Und nicht seit Jahren ein Arbeitskreis nach dem anderen. Das schindet Zeit. Suggeriert ein gewisses Handeln . Und lässt durch nichtstun weiter tausende Milchbauernfamilien unnötig für immer die Tore schließen

von Willy Toft

Es sieht danach aus, als wenn da Bewegung aufkommt........

Ob bei der Übermacht der Verarbeiter, eine für den Milcherzeuger, tragbare Lösung dabei herauskommt, kann man nur erahnen. Die neuen Abschlüsse werden das Ausmaß, eines fragilen Welt- Marktes deutlich machen. Selbst wenn der Weltmarkt mehr hergibt, schaffen es die Verarbeiter nicht, beim Handel mehr für die Produkte einzufordern! Das zeigt die Schieflage auf, aus der wir anscheinend nicht herauskommen. Wir bleiben für alle Teilnehmer der Milchprodukte- Produktion, stets die die das Risiko tragen werden!

von Rainer Hoffmann

5:1

Was soll rauskommen, außer heiße Luft nix ,wenn nur einer für die Milcherzeuger steht u der Rest nur seine Pfründe auf Kosten der Erzeuger verteidigt ,koste es was es wolle u die Verantwortlichen in Politik u Verwaltung waschen ihre Hände in Unschuld.

von Gerd Uken

Da haben die ja wenigstens ein Ziel vor Augen

Den 148 Artikel könnte man sofort umsetzen ebenso den Umrechnungsfaktor. Die Herrschaften spielen auf Zeit wie lange wird das eine Ministerin wohl noch mit machen? Na und was wird wohl der kleinste gemeinsame Nenner sein?? Ich hoffe nur das da was vernünftiges bei rum kommt. Der eine Verband hat ja auch immer gesagt wenn die Quote weg ist ist der Weltmarkt offen - nun ist der Weltmarktpreis höher und trotzdem dümpeln wir 3-4 Cent darunter. Portokasse füllen für die nächste Fusion oder hat die letzte Krise bei den Molkereien auch so tiefe Spuren hinterlassen?

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