China: 23 Provinzen von ASP betroffen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in China nicht zu stoppen. Das Virus wurde jetzt in einem Schlachthof in der südchinesischen Provinz Guangdong nachgewiesen. Insgesamt grassiert die ASP nun in 23 Provinzen.

Das Chinesische Landwirtschaftsministerium (MARA) bestätigte am 19. Dezember den Ausbruch der Seuche in der südchinesischen Provinz Guangdong. Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtete, wurde das Virus in einem Schlachthof in der Stadt Zhuhai, rund 50 km westlich von Hongkong, nachgewiesen. Die Provinz Guangdong zählt zu den wichtigsten Märkten für Schweinefleisch.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums waren 11 von 50 angelieferten Schweinen verendet. Die übrigen 39 Tiere wurden gekeult.

Der ASP-Ausbruch wirf Fragen auf, da in der weiten Umgebung um die Provinz Guangdong kein Seuchengeschehen bekannt ist. Der nächstgelegene ASP-Ausbruch ist in 650 km Entfernung in den Provinzen Guizhou und Fujian bekannt.

Das MARA kündigte eine Reihe von Bekämpfungsmaßnahmen an. Vergangene Woche startete bereits eine Kampagne gegen illegale Schlachtungen. Zudem sollen die Schlachthöfe verstärkt kontrolliert werden, hieß es. Anfang Dezember hat das MARA die Schweinehaltung in Wildschweingebieten untersagt, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Im Nachbarland Vietnam wächst inzwischen die Besorgnis über die Verbreitung der ASP in China. Bislang blieb das dicht mit Schweinen besiedelte Land von der Seuche verschont. Die Vietnamesischen Behörden übten aber bereits den Ernstfall, falls es zu einem Seuchenausbruch im Land kommen sollte.

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Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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