Chinas Schweinefleischproduktion bricht um mindestens 25 % ein

Marktexperten sagen für China aufgrund der ASP-Ausbrüche im laufenden Wirtschaftsjahr einen deutlichen Produktionseinbruch voraus.

Analysten der niederländischen Rabobank gehen davon aus, dass die Schweinefleischproduktion in China im Jahr 2019 infolge der Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) um 25 bis 35 % sinken wird. Die Seuche habe sich inzwischen in allen Provinzen des ländlichen China ausgebreitet. 150 bis 200 Mio. Schweine seien betroffen. Auch in Kambodscha und Vietnam gibt es ASP-Ausbrüche. In Vietnam erwarten die Rabobank-Experten einen Produktionsausfall von 10 %.

Die Schweineknappheit in China und Südostasien wird nach Ansicht der Analysten zu erheblichen Veränderungen im weltweiten Handelsverhalten von Fleisch und Fisch führen. Dies eröffne Unternehmen mit Zugang zu China und Südostasien neue Exportmöglichkeiten. Diese Exporteure befinden sich hauptsächlich in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und Brasilien. Ein Handicap der EU sei allerdings, dass die Afrikanische Schweinepest auch dort in verschiedenen Ländern auftritt. Die Exporte aus den Vereinigten Staaten werden durch die chinesischen Einfuhrzölle behindert.

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Artikel geschrieben von

Henning Lehnert

Redakteur Schweinehaltung

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