Afrikanische Schweinepest

Dalbert: Sachsen-Anhalt für Ausbruch der ASP gerüstet

In einer Tierseuchenübung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Harz hat Sachsen-Anhalt in der vergangenen Woche den Ernstfall geübt. Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert zeigte sich zuversichtlich, für den Ausbruch der Seuche gerüstet zu sein.

Sachsen-Anhalt hat in der vergangenen Woche eine Tierseuchenübung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Weddersleben im Landkreis Harz durchgeführt. Prof. Dr. Claudia Dalbert, Landwirtschaftsministerin in Sachsen-Anhalt, beurteilte die durchgeführte Übung als erfolgreich: „Für den Fall eines Ausbruchs der Krankheit sind wir sehr gut gerüstet, der 25 km lange Zaun wird sich im Fall des Ausbruchs der Seuche bewähren.“

Während der Übung demonstrierte das Technische Hilfswerk (THW) den Aufbau des vom Land angeschafften Wildschweinezauns. Dabei habe die Aufbauübung gezeigt, dass es mit zehn Personen möglich sei, den kompletten Zaun mit einer Länge von 25 Kilometern innerhalb von acht Stunden auf Waldwegen aufzubauen. Die Nationalparkverwaltung stellte zudem ihr Ausrüstungsset zum Bergen von toten Wildschweinen vor. An zwei Stationen auf dem Gelände des THW wurde die Desinfektion von Flächen, Fahrzeugen und Personen durchgeführt.

Düngeverordnung: Das gilt in den Niederlanden

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

Schreiben Sie Caroline Jücker eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Wolfgang Daiber

Ein Traum

Dieser Traum von Frau Dalbert wird sich sehr schnell zu einem Alptraum mutieren,wenn der erste Fall von ASP in der unmittelbaren Nähe einer Großstadt auftritt. Auch die Politik in Belgien meinte sie seien gerüstet, bis auf Grund der grenzenlosen Dummheit einer wenigen Leute Sie eines besseren belehrt wurden.Diese Seuche bekämpft man nicht mit 25 km Zaun,sondern nur mit radikalen Mitteln und da gehört die Errichtung eines wildschweinfreien Korridors rund um den Seuchenherds als effizienteste Maßnahme dazu. Frankreich führt es uns gerade vor. Man kann nur hoffen ,daß dies von Erfolg gekrönt ist. Ich frage mich, warum Rheinland Pfalz und das Saarland nicht diese Vorsorgemaßnahme in die Wege leitet. Ist die Angst vor einem Shitstorm der Bevölkerung so groß? Nur den wirtschaftlichen Schaden den ein Seuchenzug in der Wirtschaft (nicht nur in der Landwirtschaft) anrichtet, kann die Dimmension eines Brexit erreichen .

von Erwin Schmidbauer

Abwarten, ich traue dem Frieden nicht. Erst die Realität wird zeigen, ob der Optimismus gerechtfertigt ist.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen