Nachhaltigkeit

Danish Crown will nachhaltiger werden

Das Schlachtunternehmen Danish Crown setzt auf Nachhaltigkeit und will den CO2-Fußabdruck eines Kilogramms Schweinefleisch bis 2030 halbieren. Bis 2050 will der Konzern die gesamte Wertschöpfungskette auf eine klimaneutrale Produktion umstellen.

Dänemarks größter Fleischkonzern Danish Crown (DC) möchte zum weltweit führenden Produzenten von nachhaltig erzeugtem Fleisch werden. Wie das genossenschaftliche Unternehmen mitteilte, soll bis 2030 der CO2-Fußabdruck eines Kilogramms Schweinefleisch halbiert und bis 2050 die gesamte Wertschöpfungskette möglichst auf eine klimaneutrale Produktion umgestellt werden. „Wir sind der Überzeugung, dass sich ein enormer Markt für nachhaltiges Fleisch auftun wird. Diesen Markt möchten wir gewinnen und uns als Marke positionieren, die uns als den nachhaltigsten Produzenten von Lebensmitteln auf Fleischbasis ausweist“, erklärte DC-Geschäftsführer Jais Valeur.

Dem DC-Manager zufolge ist geplant, den Ausstoß von Treibhausgasen des produzierten Schweinefleisches in der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis auf den Tisch um 50 % gegenüber dem Vergleichsjahr 2005 zu reduzieren. Ergebnissen von beauftragten Forschern zufolge wurde die Emission von Treibhausgasen für 1 kg Schweinefleisch bei DC im Zeitraum von 2005 bis 2016 bereits um 25 % gesenkt, woran die Landwirtschaft einen Anteil von 18 Prozentpunkten hatte. „Das Schwein stand ungerechtfertigter Weise aufgrund der Klimaauswirkungen unter Beschuss“, monierte Valeur.

Danish Crown ist nach eigenen Angaben gerade dabei, bei allen Schweinelieferanten eine Klimazertifizierung vorzunehmen. Die Ergebnisse für die ersten 100 Landwirte hätten gezeigt, dass diese im Schnitt seit 2016 die Treibhausemissionen um 7,5 % hätten mindern können. Gleichzeitig hätten sie sich verpflichtet, ihren gemeinsamen Ausstoß bis Ende 2021 um weitere 5 % zu senken. Zudem werde an mehreren Nachhaltigkeitsprojekten gearbeitet, die vom Energie- und Wasserverbrauch bis hin zu Verpackungs- und Transportlösungen reichten. Das Ziel sei, sich in allen Bereichen zu verbessern.

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