Höchstgehalte beachten

Futtergetreide auf Mutterkorn untersuchen lassen

Triticale ist in diesem Jahr vermehrt mit Mutterkorn belastet. Um Vergiftungserscheinungen vorzubeugen, sollte der Höchstgehalt im Futtergetreide analysiert werden.

In diesem Jahr ist die Triticale auf einzelnen Schlägen vermehrt mit Mutterkorn belastet. Das teilt die Landwirtschaftskammer NRW mit. Die im Mutterkorn enthaltenen Alkaloide können zu Vergiftungserscheinungen führen. Um diesen vorzubeugen, ist für Futtergetreide ein Höchstgehalt von 1.000 mg/kg (0,1%) Mutterkorn bezogen auf ein Futtermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % festgelegt.

Futtermittel, die den gesetzlichen Höchstgehalt überschreiten, dürfen nicht mit gleichen oder anderen Futtermitteln verschnitten werden, erinnert die Landwirtschaftskammer. Nach einer geeigneten Behandlung (z.B. Reinigung) kann das Getreide jedoch verfüttert werden, wenn der Höchstgehalt nach nochmaliger Untersuchung nicht mehr überschritten wird.

Die Landwirtschaftskammer NRW rät aus diesem Grund, eine Mutterkornanalyse zur Bestimmung des Giftes bei der Lufa NRW durchführen zu lassen. Sie kostet 40 € pro Probe zzgl. MwSt. und kann mit dem üblichen Getreide-Formular beauftragt werden. Der Parameter ist nicht gesondert aufgeführt, der Auftrag kann aber unter „Sonstige“ eingetragen werden.

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

Schreiben Sie Caroline Jücker eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen