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Niederländische Schweinehalter wollen wieder Speisereste verfüttern Premium

Die Schweinehalter in den Niederlanden sprechen sich für die Erlaubnis der Verfütterung von Speiseresten aus.

Der Verband der niederländischen Schweinehalter (POV) hat sich für eine Wiedereinführung der Verfütterung von Speiseresten ausgesprochen, die seit dem 1. November 2006 in der Europäischen Union verboten ist.

Wie POV-Präsidentin Linda Janssen kürzlich in Zwolle erklärte, könnten die Tiere auf diese Weise unter anderem beim Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung helfen. „Das Schwein ist eines der wenigen Tiere, die Reste aus der menschlichen Ernährung vertragen. Durch die Verfütterung ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Christian Bothe

Niederländer und Küchenabfälle...

Nachfolgend eine Zuschrift von mir vor einigen Wochen zu diesem Thema.Für mich als ehemaliger Manager einer 10000er Mastanlage genau der richtige Weg und eine wichtige Futterreserve. Zur Lebensmittelverschwendung... In der DDR waren wir weiter (mein Beitrag "Die Goldene Tonne" in OTZ Gera) zum Thema. Ein sehr interessanter und wichtiger Report über die Ressource Lebensmittelabfälle. Allerdings waren wir da in der Vergangenheit bis 2006 (EU-Verbot) schon mal weiter, was den Einsatz von Küchenabfällen betrifft. Zu DDR-Zeiten wurden Küchen- und Lebensmittelabfälle von der Stadtwirtschaft gesammelt, in Gera gab es die "Speckitonnen",erhitzt und mit anderen Futterkomponenten gemischt an Mastschweine verfüttert. Damit wurde eine wichtige Futterreserve erschlossen, man hat den Mastbetrieb mit guten Mast-und Schlachtleistungen belohnt und erhöhte die Schmackhaftigkeit des Futters. Leider ist das heute nicht mehr möglich, und so gehen wertvolle Energie-und Eiweißreserven in den Müll. Bedenkt man die gegenwärtige Erntesituation und die steigenden Getreidepreise, dann wäre das gerade in der Gegenwart ein wichtiger Faktor zur Minderung von Futterkosten in der Tierproduktion und ein Beitrag zur umweltfreundlichen Landwirtschaft. Wir hatten 10000 MS/a(teilweise Export BRD, Holland, SU).Die Tiere wurden als Läufer(kamen alle aus einer Anlage)eingestallt und dann gegen Rotlauf und Schweinepest geimpft.~7000to Küchenabfälle/a wurden gekauft, sterilisiert und nach dem Rostocker FBS berechnet, mit anderen Futtermitteln gemischt und dann feuchtkrümelig verfüttert. Eine Fremdkörperabscheider war bei der Annahme installiert.

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