Schweinehalter, kämpft um eure Zukunft! Premium

Aus norddeutscher Sicht mag es fast schon wie eine Verzweiflungstat klingen, wozu die Ringgemeinschaft Bayern aufruft: Die Sauenhalter sollen ihre Ferkel jetzt, knapp eineinhalb Jahr vor Ablauf der Frist für die betäubungslose Kastration Ende 2020, örtlich durch den Tierarzt betäuben lassen und sie dann selbst kastrieren. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass sich diese Methode gut in den Betriebsablauf einbinden lässt und sich die Kosten in Grenzen halten (siehe Beitrag auf Seite 66).

Durch die flächendeckende Anwendung dieser Methode will man letztlich Politik und Gesellschaft davon überzeugen, dass die Lokalanästhesie ab 2021 als Alternative für die Ferkelkastration unter Betäubung anerkannt wird.

Doch hat dieses Ansinnen überhaupt eine ...

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Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

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