Kurz notiert

BBV sprach mit Europaabgeordneter Ulrike Müller über Agrarreform

Ulrike Müller versicherte, sich weiterhin für eine starke Erste Säule einzusetzen.

Um die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik ging es beim Austausch mit der Europaabgeordneten Ulrike Müller von den Freien Wählern und den Mitgliedern des Landesfachausschusses für Nebenerwerbslandwirtschaft und Diversifizierung.

Nach Ansicht des BBV-Ausschussvorsitzenden Alfred Enderle müsse der Zuschlag auf die ersten Hektare bei der Betriebsprämie weiter ausgebaut, die Vorgaben beim Greening vereinfacht werden. Auch die Definition des „echten Landwirts“ birgt für Betriebe im Nebenerwerb Gefahren, keinesfalls dürften sie von den Direktzahlungen ausgeschlossen werden.

Ulrike Müller versicherte, sich weiterhin für eine starke Erste Säule einzusetzen. „Landwirte erfüllen vielfältige Aufgaben, zu denen Landschaftspflege, Offenhaltung der Kulturräume oder Erhaltung von Biodiversität gehören. Deshalb sollen auch kleine, mittlere und Nebenerwerbsbetriebe einen Nutzen aus Wissenschaft, Innovation und Digitalisierung ziehen können. Wir stehen für eine gemeinsame nachhaltige Agrarpolitik, die ja nicht nur den 12 Millionen Landwirten und Erzeugern dient, sondern den 500 Millionen Bürgern und Verbrauchern in Europa zugutekommt.”

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Lindner

Wieso Betriebsprämien weiter ausbauen, wir brauchen nur faire und vernünftige Preise, einfach wieder eine Bezahlung nach Qualität nicht nach Quantität eine Marktkonforme Organisation und wir hätten die Gängelei und Besserwisserei womöglich beseitigt. Es würden hernach nur noch mehr Arbeitslose sein, da diejenigen, welche am meisten Ahnung von der Landwirtschaft haben aber jene Arbeit nicht tun wollen, nicht mehr benötigt werden.

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