Regionalvermarktung als Chance für Mutterkuhhalter

Der süddeutsche Mutterkuhtag in Triesdorf beschäftigte sich vor allem mit der Verbesserung der Wertschöpfung von Rindfleisch durch die Vermarktung über regionale Initiativen.

Fleisch aus der Mutterkuhhaltung ist gefragt und hat ein großes Potenzial, dem qualitäts- und umweltbewussten Käufersegment zu entsprechen, so Laura Butz, die auf dem Süddeutschen Mutterkuhtag in Triesdorf die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit vorstellte. Die Tagung wurde von Südplus und dem Fleischrinderverband Bayern veranstaltet und war ausgebucht.

Laut Butz, die drei Regionalvermarktungsprogramme unter die Lupe nahm, steigt die Nachfrage bei allen Projekten. „Das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft und es werden weitere Betriebe gesucht.“ Denn die grünlandbasierte Rindfleischerzeugung eigne sich hervorragend für die Vermarktung im Premiumbereich.

Erika Sauer, Mutterkuhhalterin aus Moosbach in der Oberpfalz und Vorsitzende des Fleischrinderverbandes Bayern, sowie Gastronom Michael Schieder stellten ihre Zusammenarbeit bei der Rindfleischvermarktung vor. Sauer liefert Schieder regelmäßig halbe Schlachtkörper eines Jungbullen aus einer Herde mit Rotem Höhenvieh, dass typisch für die Region ist. Der Gastwirt verwertet diese komplett im Restaurant und punktet mit regionalem Rindfleisch.

Pinzgauerzüchter Martin Güllich und seine Frau Kristin, eine ausgebildete Metzgermeisterin, zeigten, wie sie das von ihnen erzeugte Rindfleisch über die regionale Metzgertheke vermarkten.

Weitere Vorträge beschäftigten sich mit der Vermarktung von Zuchtvieh aus der Mutterkuhhaltung, mit der mobilen Schlachtung, mit neuen Strategien zum stressfreien Absetzen sowie mit innovativen Stallkonzepten für Mutterkühe.

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Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

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