Die Körnermaisaussaat

[31.05.2011]


Der Frühling zeigte sich in der ersten Wochenhälfte nicht gerade von der besten Seite. Bei oftmals nur mäßigen Temperaturen von knappen 15 bis 18 °C und häufigen Schauern konnten wir mit der Maisaussaat erst Donnerstag wieder beginnen.

Aber mit einer 16-reihigen John Deere Legemaschine und bester Feldstruktur können wir diese Zeit auch schnell wieder einholen. Beim Legen wird in die Saatreihe flüssiges Phosphat eingespritzt, was mit einer Pumpe aus dem Tank, in der Fronthydraulik des Case Magnum, entnommen wird.
Ein GPS Lenksystem von Trimble erleichtert erheblich die Lenkung. Es arbeitet sehr gut, da ich mir vorstellen kann, dass die Signalqualität hier in Nordamerika deutlich besser ist als in Europa.
An einem normalen Tag schafft man denn Gute 80ha. Der Reihenabstand ist auch 75cm.


 
Für die Maisflächen werden die Böden mit Hilfe eines Tiefengrubbers vorgearbeitet. Gezogen wird dieser von einem Case „Quadtrac“, der auch von einem Trimble Lenksystemgelenkt wird.
Am Samstag hatte ich dann auch das Vergnügen mit dieser Maschine zu arbeiten.
 
Da die Kulturen durch die häufigen Schauer und mäßigen Temperaturen zurzeit nicht an Wassermangel leiden, sind die Beregner nicht im Dauereinsatz.
Da die ersten frühen Kartoffeln schon aus der Erde gucken, beginnen wir gerade mit der ersten Herbizidmaßnahme. Das Pflanzenschutzmittel wird mit Hilfe einer sehr genau dosierenden Pumpe in den Wasserstrom des Beregners eingespeist. Es funktioniert sehr gut.
Bei dieser Maßnahme werden aber die Beregner dann ständig rund um die Uhr überwacht, das heißt es fährt ein Mitarbeiter rum und schaut ob alles funktioniert.
 
Die Weizenflächen entwickeln sich sehr gut. Häufig bin ich zusammen mit dem Agronom draußen auf den Flächen und entschieden, wann das nächste Mal beregnet werden muss und ob eine Fungizidmaßnahme erforderlich ist.
Gespritzt wird aber überwiegend mit dem Flugzeug. Es geht deutlich schneller und es treten keine Verdichtungen in den Felder mehr auf. Nach der Bestellung werden die Flächen nur noch einmal befahren, wenn Löcher gestochen werden, die als sogenannte Erosionsbremsen dienen sollen.

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