[15.06.2011]
Ich war mit meinem Juniorchef Jordan und einem Freund auf der Pferdeauktion
der Familie Price. Wir sind dort hingefahren, weil Jordans Frau aus dieser
Familie stammt und sie auch zwei Pferde zum Verkauf angeboten hatte.
Morgens um sieben Uhr fuhren wir los und waren dann um kurz vor neun dort.
Der Regen goss in Strömen, daher hatten wir mitten in der Aussaat Zeit
gefunden, dorthin zu fahren.
Es war sehr interessant, die Auktion zu erleben. An dem Tag vor der Auktion
konnten sich die Interessenten die Pferde anschauen und auch selber reiten,
um einen Eindruck von den Tieren zu bekommen. Vier Stunden vor Beginn der
Auktion wurden alle Pferde noch einmal von der Familie und den Helfern
vorgeritten und auch der Umgang mit den Kälbern wurden gezeigt. Diese Pferde werden
für das Ranchen eingesetzt, daher können sie zum Kälber sortieren oder
Einfangen genommen werden.
Eine Stunde vor der Auktion wurden dann die Tribüne und der Auktionsring
aufgebaut. Die Auktion fand in einer Reithalle statt, da es sehr stark geregnet hat.
Für die Auktion wurde dann ein Ring aufgebaut, in dem alle Pferde dann nach
und nach versteigert wurden. Der Preis für die Pferde hatte sich bei ca.
8.000 Dollar eingependelt. Das teuerste Pferd wurde für 11.250 Dollar
verkauft.
Die Auktion lief für die Familie Price sehr gut. Ich habe immer nur den
Endpreis verstanden, weil der Auktionator sehr schnell gesprochen hat. Vor
jeden Block stand ein Helfer, der immer den aktuellen Preis rief und dann
bei einem Gebot den Arm hob. Auf diese Weise zeigte er, dass jemand in
seinem Block geboten hat.
Nach der Auktion haben wir noch geholfen, Pferde zu verladen. Für das Helfen
wurden wir noch zum Essen eingeladen und sind dann anschließend nach Hause
gefahren.

Ein Betriebspraktikum bietet die einmalige Chance, einen weiten Blick über den Tellerrand zu werfen und die Erfahrungen für sich und den eigenen Hof zu nutzen. Stöbern Sie doch einfach mal durch die vielen Tagebücher unserer jungen Schreiber...
Hier erfahrt ihr alles zu den Veranstaltern, wie dem Programm des DBV, IFYE, WWOOF oder Apollo. Was sind die Teilnahmebedingungen, was kostet das und wer kann weiterhelfen?
Leserkommentare
Keine Kommentare vorhanden
Zum Schreiben eines Kommentars loggen Sie sich bitte ein!