Vorgestellt

Avant-Hoflader: Effektiv auf kleinem Raum

Die neue 800-Serie und die elektrisch betriebene e-Serie stellte Avant kürzlich in Finnland vor. top agrar Österreich hat sich vor Ort über die Details der beiden Produktlinien informiert.

Bei seiner neuen 800-Serie geht Avant in Richtung noch leistungsstärkerer Lader. „Die 800er- Modelle dienen Landwirten dazu, noch schwerere Bigbags zu heben als bisher oder größere Miststreuer zu beladen“, erklärt Robert Strobl vom österreichischen Importeur Strobl Austria.

3,5 m Hubhöhe

Die maximale Hubkraft von 1 900 kg und die Hubhöhe von 3,5 m veranschaulichte Avant bei der Präsentation im finnischen Tampere beim Palettenheben. Mit seinem 57 PS Dieselmotor bietet der 860i für den europäischen Markt um 8 PS mehr als die bisher größte 700-Serie.

Die elektrisch betriebene e-Serie zeichnet sich laut Hersteller durch null Abgassemissionen und einen geringeren Lärmpegel als motorbetriebene Lader aus. Avant empfielt die e-Serie vor allem für den Innenbereich. Der e5 hat eine wartungsfreie AGM-Batterie. Der e6 ist mit Lithium-Ionen-Batterietechnologie ausgestattet. Beide Modelle haben eine Länge von 2,55 m, eine Höhe von 1,98 m und einer Breite ab 1,03 m.

Ansonsten verspricht der Hersteller für beide Serien wendiges Arbeiten auf kleinem Raum. Grund sei die Avant-eigene kompakte Bauweise. „Im Verhältnis zu ihrem Eigengewicht haben diese Lader eine hervorragende Nutzlast“, versichert Jani Käkelä, Vertriebsleiter von Avant. Mit über 200 Anbaugeräten will das Unternehmen seine Lader vielseitig und ganzjährig einsetzbar machen. Dank Modulsystem könne auch ein älteres Anbaugerät mit einem neueren Kompaktlader kombiniert werden und umgekehrt vorausgesetzt der Kraftbedarf passt zueinander.

Auch bei der e-Serie verspricht Avant Leistung. Jeweils ein Elektromotor ist für die Antriebsübertragung und die Arbeitshydraulik verantwortlich. (Bildquelle: Gastegger)

Was finnische Bauern sagen

Wie nutzen finnische Landwirte die Produkte in der Praxis? Sami Oksanen besitzt ein 1,5 ha großes Gewächshaus für den Gemüseanbau. Für die Arbeit mit Paletten verwendet er einen e5. „Der Avant arbeitet trotz des unebenen Bodens und des geringen Platzangebots wendig und effektiv“, so Oksanen. Auch Schaufeln und ein Bigbag-Haken sind Teil des Sortiments. So können Landwirte den Avant-Hoflader verwenden, wenn sie mit Dünger und Saatgut hantieren. Breit aufgestellte landwirtschaftliche Betriebe finden mit Seilwinde, Holzspalter, -greifer und häcklser sowie Schneeschild und -fräse zusätzliche Einsatzgebiete.

Speziell für Rinderhalter hat Avant einige Anbaugeräte im Sortiment. Mit Gabeln, Spießen und Greifern für verschiedene Ballenformen, Verteiler für Futter, Silage und Einstreu oder Güllemischern können Bauern den Kompaktlader unterschiedlich nutzen. Das bestätigt auch Lauri Annila, Rindermäster und Besitzer eines 635. „Im Stall braucht man einen kompakten Lader, für meinen Betrieb habe ich diesen im Avant gefunden“, schildert er.

Mit ihren Kompaktladern und über 200 Anbaugeräten will Avant Landwirte vielseitig ansprechen. Wo mehr Leistung gefordert ist, möchte man mit der 800-Serie punkten. Eine Variante ohne Emissionen bietet das Unternehmen dagegen mit seiner e-Serie an.

Datenkompass Avant 860i

Motor: Kohler KDI 1903 TCR 42 kW / 57 PS Common-Rail-Turbodieselmotor, konform mit EU Stufe V und US Tier 4 Final

Hydraulik: hydrostatisches Getriebe mit hydraulischem Antriebsmotor an jedem Rad, bis zu 80 Liter pro Minute Ölfluss der Zusatzhydraulik

Hubkraft und Hubhöhe: 1 900 kg Hubkraft 3,5 m Hubhöhe

Fahrgeschwindigkeit: maximal 30 km/h

Abmessungen und Gewicht: L: 3,5 m / B: 1,5 m / H: 2,2 m ab 2 500 kg Eigengewicht (Herstellerangabe)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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