Deere & Company ordnet sein Deutschland-Geschäft neu

Der US-amerikanische Landmaschinenkonzern Deere & Company hat zum Monatsbeginn seine Unternehmensstrukturen in Deutschland neu geordnet. Mit Wirkung zum 1. November 2012 wurde eine eigenständige Landesgesellschaft geschaffen, in der die bisher unselbständigen Zweigniederlassungen der Muttergesellschaft aufgegangen sind. Die neue John Deere GmbH & Co.

John Deere-Forum Mannheim

Der US-amerikanische Landmaschinenkonzern Deere & Company hat zum Monatsbeginn seine Unternehmensstrukturen in Deutschland neu geordnet. Mit Wirkung zum 1. November 2012 wurde eine eigenständige Landesgesellschaft geschaffen, in der die bisher unselbständigen Zweigniederlassungen der Muttergesellschaft aufgegangen sind.

Die neue John Deere GmbH & Co. KG mit Sitz in Mannheim umfasst Fabriken an den Standorten Mannheim, Bruchsal und Zweibruecken, das europäische Ersatzteilzentrum und die deutsche John-Deere-Vertriebs- und Marketingorganisation in Bruchsal, zwei Zweigniederlassungen für Forschung und Entwicklung in Kaiserslautern sowie Einheiten der europäischen Bereichsleitung in Mannheim.

Wie Deere & Company weiter mitteilte, fungieren als Geschäftsführer der neuen John Deere GmbH & Co. KG Markwart von Pentz, Christoph Wigger und Horst Graf.

„Die Bildung einer eigenen deutschen Landesgesellschaft verstehen wir als ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, dem nach wie vor größten Konzernstandort außerhalb der Vereinigten Staaten“, sagte von Pentz, Präsident der Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Das weltweite Geschäftsmodell, das die Aufgliederung der Aktivitäten in vier Verkaufsregionen und fünf Produktplattformen vorsehe, bleibe hiervon unberührt, stellte von Pentz außerdem fest. Mit rund 6 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von zusammen 2,94 Mrd Euro sind die deutschen John-Deere-Unternehmensteile der größte Landtechnikhersteller hierzulande. (AgE)

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