Effizienter Zwischenfruchtumbruch: Väderstad kombiniert CrosCutter Knife und Disc

Väderstad hat für das Bodenbearbeitungsgerät Carrier eine Werkzeugkombination für das Einarbeiten von Zwischenfrüchten entwickelt. Das Vorwerkzeug „CrossCutter Knife“, eine Walze mit schräg verlaufenden Klingen, die Pflanzenbestände niederdrückt und gleichzeitig abschneidet, wird mit dem „CrossCutter Disc“ kombiniert.

Väderstad hat für das Bodenbearbeitungsgerät Carrier eine Werkzeugkombination für das Einarbeiten von Zwischenfrüchten entwickelt.
 
Das bereits bekannte Vorwerkzeug „CrossCutter Knife“, eine Walze mit schräg verlaufenden Klingen, die Pflanzenbestände niederdrückt und gleichzeitig abschneidet, wird mit dem „CrossCutter Disc“ kombiniert. CrossCutter Disc besteht aus einzelnen Scheiben mit schrägen Schneiden, die den Boden oberflächennah (0 bis 3 cm) im 90 °-Winkel zur Fahrtrichtung bearbeitet. Der gummigelagert aufgehängte Arm soll dafür sorgen, dass sich die einzeln aufgehängten Scheiben an die Bodenkontur anpassen. Das Pflanzmaterial wird fein verteilt, heißt es in einer Produktinformation. Nach Angaben von Väderstad sind Arbeitsgeschwindigkeiten bis 20 km/h möglich.
 
Da das neue Werkzeug die gleiche Befestigung wie herkömmliche Carrier-Scheiben hat, lassen sich CrossCutter Knife und auch CrossCutter Disc an einer vorhandenen oder gebraucht gekauften Carrier anbauen.

Schnelle Rapsstoppelbearbeitung mit der Väderstad CrossCutter Disc

Carrier 820 mit CrossCutter Disc (Bild: Väderstad) (Bildquelle: Carrier 820 mit CrossCutter Disc (Bild: Väderstad))

Da Ausfallraps und Rapsstoppeln die Ursache für Fruchtfolgekrankheiten sind, müssen sie konsequent beseitigt werden. Direkt nach der Ernte eingesetzt, zerschneidet und zerhäckselt die neue CrossCutter Disc von Väderstad Rapsstoppeln schnell und kosteneffizient und regt dabei gleichzeitig das Auflaufen der Ausfallrapssamen an.

In vielen Betrieben, die sich auf Winterraps spezialisiert haben, sind drei Überfahrten nach der Ernte die Regel. Bei der ersten Überfahrt direkt nach der Ernte werden das Stroh verteilt und die Stoppeln, sowie die liegen gebliebenen Rapsschoten zerkleinert, um optimale Voraussetzungen für das Auflaufen des Ausfallrapses zu schaffen. Die zweite Überfahrt erfolgt, wenn der Ausfallraps 2–3 Laubblätter ausgebildet hat. Die Pflanzen werden dann vergraben, gleichzeitig werden die Stoppeln kleingehäckselt, damit neue Ausfallsamen optimale Auflaufvoraussetzungen erhalten. „Die dritte Überfahrt erfolgt mit einem tiefer arbeitenden Grubber, der den Ausfallraps und gleichzeitig gekeimtes Unkraut vergräbt, Fahrfurchen einebnet und das Feld auf die Aussaat vorbereitet“, erklärt Magnus Samuelsson.

Hohe Leistung
„Während der Ernte herrscht meist Zeitmangel, hier punktet die Carrier mit vorgebautem CrossCutter. Mit dieser Maschinenkombination lassen sich in kurzer Zeit große Flächen bearbeiten. Frisch abgeerntete Felder können morgens bearbeitet werden, nachmittags sitzt man dann schon wieder auf dem Vollernter“, so Magnus Samuelsson.

In Kombination mit dem CrossCutter Disc kann die Carrier mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h gezogen werden. Und da der Zugbedarf durch die ultraflache Bodenbearbeitung denkbar gering ist, ist auch der Dieselverbrauch entsprechend niedrig.

Flexible Vorwerkzeuge
Bei großen Mengen Ernterückständen empfiehlt sich ein Strohstriegel als Vorwerkzeug, der das Pflanzenmaterial verteilt und somit optimale Auflaufbedingungen für den Ausfallraps bietet. Bei großen Unkrautmengen sollte bei der ersten Überfahrt stattdessen ein CrossCutter Knife verwendet werden, der die Pflanzen stärker zerkleinert und zudem die Stoppeln kleiner zerschneidet.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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