Im Dezember kommt neue Claas Arion 400-Baureihe

Voraussichtlich ab Dezember werden die sechs Typen der neuen Arion 400-Baureihe mit maximalen Motorleistungen von 90 bis 140 PS zur Verfügung stehen. Die Konstruktion der Traktoren orientiert sich sehr stark an den großen Brüdern der Axion-Serie.

Der neue Claas Arion 400

Voraussichtlich ab Dezember werden die sechs Typen der neuen Arion 400-Baureihe mit maximalen Motorleistungen von 90 bis 140 PS zur Verfügung stehen. Die Konstruktion der Traktoren orientiert sich sehr stark an den großen Brüdern der Axion-Serie. Die in den Rahmen integrierte Ölwanne wurde ebenso übernommen wie ein langer Radstand bei insgesamt kurzem Fahrzeug, berichtet Technik-Redakteur Torsten Wobser im Wochenblatt Westfalen-Lippe.
 
Motorlieferant für den Arion 400 ist erneut Fiat Powertrain Technologies (FPT). Der 4,5 l-Vierzylindermotor erfüllt die Abgasstufe EU 4, u.a. durch die Kombination eines Diesel-Oxydations-Katalysators (DOC/Oxi Kat) mit einem SCR-Katalysator. Für die richtige Übersetzung sorgt das bekannte 16/16 Quadrishift-Getriebe. Die Vierfach-Lastschaltung, kombiniert mit den vier elektrohydraulisch geschalteten Gruppen, ermöglicht es, die 16 Gänge ohne Kupplungspedal zu schalten. Mit der Quadractiv-Schaltautomatik kann das Getriebe auch vollständig automatisch gefahren werden.
 
Besonders auffällig ist laut Wobser die Panoramic-Kabine mit einer 2,41 m2 großen Panoramascheibe. Die Windschutzscheibe und die Dachscheibe aus Polycarbonat sind ohne Querholm miteinander verbunden, so dass der Fahrer ein uneingeschränktes 90 °-Sichtfeld auf den Frontlader hat. Insgesamt bietet Claas für den Arion 400 vier Kabinen- und vier Dachversionen an.
 
Alle Kabinenvarianten haben ein verbessertes Ergonomie- und Bedienkonzept gemeinsam. Dazu gehört der serienmäßige Multifunktionsgriff. Er kombiniert die komplette Bedienung von Frontlader, Getriebe, Heckkraftheber, Motordrehzahl und optional zwei elektronischen Steuergeräten.
 
Für alle Modelle sind drei verschiedene Hydraulikkreisläufe möglich: Ein offener Hydraulikkreislauf für Standardanwendungen mit 60 l/min, ein offener Hydraulikkreislauf mit 98 l/min, hier werden zwei Pumpen mit 57 l/min für Steuergeräte und 41 l/min für Heckkraftheber kombiniert, sowie einen Load-Sensing-Hydraulikkreislauf mit 110 l/min, optional mit Power Beyond.
 
 

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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