Neue Carrier L und Carrier XL von Väderstad

Der schwedische Hersteller Väderstad hat kürzlich die Scheibeneggenmodelle Carrier L und Carrier XL mit Scheibendurchmessern von 51 bzw. 61 cm vorgestellt. Zudem präsentierte das Unternehmen in seinem Stammwerk in Mittelschweden den Grubber Opus, der in Arbeitsbreiten von 6 und 7 m verfügbar sein wird.

Der schwedische Hersteller Väderstad hat kürzlich die Scheibeneggenmodelle Carrier L und Carrier XL mit Scheibendurchmessern von 51 bzw. 61 cm vorgestellt. Zudem präsentierte das Unternehmen in seinem Stammwerk in Mittelschweden den Grubber Opus, der in Arbeitsbreiten von 6 und 7 m verfügbar sein wird.
 
Eine sorgfältige Stoppelbearbeitung fördert den Abbau von Pflanzenrückständen auf dem Feld. Das senkt den Krankheits- und Schaderregerdruck in der Folgesaison. Für eine intensive Stoppelbearbeitung bietet Väderstad seine Scheibenegge Carrier ab dem kommenden Jahr mit Scheibendurchmessern von 51 und 61 cm an. Bisher war sie mit Scheibendurchmessern von 45 cm verfügbar. Laut Herstellerangaben soll der Anwender die Scheiben problemlos austauschen können.
 
Zusätzliche Flexibilität bietet außerdem der verstellbare Schnittwinkel sowie austauschbare Vorwerkzeuge und Walzen. So sollen Kunden zwischen Messerwalzen, Striegel und Crosscutter-Schneidwalzen wählen können. Zum Rückverfestigen bietet Väderstad unter anderem 2-achsige Walzen mit U-Profilringen an.
 
Väderstad hat die Carrier-Modelle mit Arbeitsbreiten von 425, 525, 625 und 825 cm im Programm.  Bei einem Strichabstand von 27 cm arbeitet der hydraulisch verstellbare Grubber Opus bis zu einer Tiefe von 40 cm.
 
Väderstad setzte bei seinem neuen Grubber-Modell auf Flexibilität und bietet über 20 Kombinationen an Scharen und Leitblechen. Zudem können Anwender zwischen verschiedenen Walzen wählen.
 
Maria Redwanz, Marketingmitarbeiterin von Väderstad, empfiehlt Scharspitzen in der hartmetallbeschichteten Marathon-Ausführung. Sie rechnet vor: „80-mm-Marathon- Scharspitzen kosten mit rund 75 € zwar fünfmal so viel wie klassische Scharspitzen, dafür halten sie aber acht- bis zehnmal so lange.“
 
Der Opus wird ab kommendem Frühjahr mit Arbeitsbreiten von 6 und 7 m verfügbar sein. Ein integriertes Fahrwerk ist optional.
 
Neben den Bodenbearbeitungsgeräten stellte Väderstad Neuerungen an seinem Drillmaschinenmodell Rapid vor. In den Ausführungen 300-400 C/S wurden Form und Position des Saattankes angepasst. Die Dosierung erfolgt hydraulisch und Anwender können bei der Steuerung zwischen ISOBUS- und unternehmenseigenem E-Control- System wählen. Beide Systeme sind mit GPS kombinierbar. Einen Zeitvorteil soll der Einbau von wartungsfreien Lagern bringen, da so die Zahl der Schmierköpfe reduziert wurde.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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