Neues Säelement Monoshox NG Plus M von Monosem

Die Erhöhung der Sägeschwindigkeit darf nicht auf Kosten der Aussaatqualität gehen. Auf dieses Ziel hin hat Monosem die neue Baureihe Monoshox NG Plus M entwickelt. Ein Element der neuen Säeinheit ist die Federung.

Die Erhöhung der Sägeschwindigkeit darf nicht auf Kosten der Aussaatqualität gehen. Auf dieses Ziel hin hat Monosem die neue Baureihe Monoshox NG Plus M entwickelt. Ein Element der neuen Säeinheit ist die Federung. 
 
Um bei höheren Geschwindigkeiten eine gute Aussaatqualität (Abstand, Regelmäßigkeit der Aussaattiefe und Walzen des Saatguts) zu gewährleisten, genügt es laut dem Hersteller nicht, nur den Bodendruck zu erhöhen. Daher habe man eine Federung für die Säelemente – die Monoshox.EU – entwickelt.
 
Dieses Federungssystem kombiniert Druckfedern mit einem speziell für eine Anwendung auf Säelementen entwickelten Stoßdämpfer. Während der Arbeit drücken die beiden Druckfedern das Säelement auf den Boden und die Federung mit Stoßdämpfer nimmt die Stöße auf. Die Genauigkeit und die Regelmäßigkeit der Aussaattiefe würden so optimal bleiben, heißt es.
 
Das neue Parallelogramm der Säelemente Monoshox NG Plus M ist für eine rasche Anpassung an die Aussaatbedingungen mit zwei einstellbaren Druckfedern ausgestattet. Der Druck der zwei Federn mit einem breiteren Parallelogramm soll laut Monosem eine höhere Stabilität des Aggregates gewährleisten.

Zwischenschar mit Schnellwechselsystem

Zwischenschar (Bildquelle: Zwischenschar)

Durch das patentierte Schnellwechselsystem des Zwischenschares bewahrt man sich immer eine Spitze, die eine richtig V-förmige Furche bildet und kann die Sämaschine schnell an unterschiedliche Aussaatbedingungen anpassen, erklärt das Unternehmen weiter. Auf herkömmlichen Sämaschinen mit Scheibeneinbringung und auf Sämaschinen, die auch mit einem Zwischenschar ausgestattet sind, sei das Zwischenschar nur zugänglich, wenn man die Einbringscheiben und die Furchenräder ausbaut. Das eigene Zwischenschar mit Schnellwechselsystem könne jedoch ohne Werkzeug ausgebaut und ebenso leicht und sicher wieder angebracht werden, indem es in ihre Befestigungsaufnahme eingerastet wird.
 
Für einen optimalen Körnerabstand und regelmäßige Ablagetiefe - je nach Aussaattiefe und Saatgut (Mais, Zuckerrüben, Raps, Sonneblumen, Bohnen, Erdnüsse) - sind zwei Zwischenschare lieferbar: das lange Zwischenschar für „normale“ Bedingungen und das lange Zwischenschar mit kurzen Hörnern für eine Aussaat in geringer Tiefe bzw. unter trockenen Bedingungen.
 
Das Säelement ist außerdem mit einem hinteren Packerblock mit Einstellung über Hebel ausgestattet. Mit dem rechten Hebel kann der Bodendruck der hinteren Verdichtungsräder schnell und genau eingestellt werden (20% mehr Druck). Mit dem linken Hebel kann die Radneigung schnell an die Aussaatbedingungen angepasst werden, so Monosem.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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