Neues Schneidwerk von Zürn für große John Deere-Drescher

Speziell für die großen John Deere-Mähdrescher hat Zürn das PremiumFlow 640 mit 12,2 m Arbeitsbreite entwickelt. Das Schneidwerk soll bis zu 15 % mehr ernten als Standard- und Vario-Schneidwerken. Haspel, Messer und Einzugsschnecke sind mittig geteilt und mit jeweils zwei riemenlosen Antrieben versehen.

Speziell für die großen John Deere-Mähdrescher hat Zürn das PremiumFlow 640 mit 12,2 m Arbeitsbreite entwickelt. Laut dem Unternehmen aus Hohebuch soll das Schneidwerk bis zu 15 % mehr ernten als Standard- und Vario-Schneidwerke.

Haspel, Messer und Einzugsschnecke sind mittig geteilt und mit jeweils zwei riemenlosen Antrieben versehen. Zum Schutz vor Hindernissen haben die Ingenieure flexible und gummigepufferte Tischelemente eingebaut, die Steinen etc. ausweichen können. Zürn nennt das System "BendProtect". 

Der Vorsatz würde den Mähdrescher bis an die Leistungsgrenze ausnutzen, wirbt die Firma weiter. Dazu habe man das Konzept des Bandschneidwerks entscheidend verbessert. Die Beschickung der Dreschorgane sei sehr gleichmäßig; es gebe geringe Lastspitzen, wodurch die Antriebe geschont werden, heißt es. Der Abstand zwischen Messer und Einzugsschnecke beträgt 1 m. Dadurch soll auch langes Material mit der Ähre voran zum Dreschwerk gelangen und zuverlässig ausgedroschen werden. Lagergetreide, Lagerraps, Erbsen und Grassamen soll das PremiumFlow sauber aufnehmen.

Durch die sehr große Multifinger-Einzugsschnecke mit 66 cm Durchmesser und die 12,5 cm hohen Schneckenwindungen wäre der Einzug sehr aggressiv, schreibt die Harvesting GmbH auf ihrer Internetseite. Die Schnecke ist hydraulisch höhenverstellbar. Eine erhöhte Rückwand minimiert Ernteverluste. Drei Tastkufen sollen für eine optimale Schneidwerksführung (ab 6,70 m/22 ft) sorgen.

Der Umbau von Raps auf Getreide ist laut Zürn einfach und in 15 Minuten erledigt. Einzeln klappbare Bandsegmente ermöglichten beste Zugänglichkeit.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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