Gülleausbringung

Samson Agro bringt Strip-Till auf den Markt

Ab Herbst 2019 gibt es beim Samson-Händler das neue Strip-Till-Anbaugerät. Die Maschine legt zwei Güllebänder als kombinierte Unterfuß- und Unterflurdüngung an. Eine mineralische Düngung wird überflüssig.

Die Firma Samson ergänzt zur kommenden Saison das Geräteprogramm mit einem Strip-Till-Anbaugerät zur Ausbringung von Wirtschaftsdünger. Das neue Gerät ist für das einfache und effiziente Anlegen von Güllebändern als Startdünger in Mais- und Grünroggenanbau gedacht.

Mit dem neuen Samson Strip-Till Gerät wird es laut Hersteller möglich, nicht nur den Einsatz von mineralischem Unterfußdünger als Startdünger zu reduzieren, sondern auch ein wirksames Werkzeug zu bekommen um die neuen Wasser- und Bodenschutzrichtlinien einzuhalten und einen weiterhin hohen Ertrag zu erzielen. Das System besteht aus mehreren Arbeitsgängen, die zwei Güllebänder als kombinierte Unterfuß- und Unterflurdüngung anlegt. Dadurch kann der klassische mineralische Unterfußdünger durch Gülle ersetzt werden.

Die genaue Platzierung der Güllebänder erlaube ein perfektes Saatbett mit geringerem Unkrautdruck für Reihenkulturen wie z.B. Mais, dessen Wurzeln dann die im Boden konzentrierten Nährstoffe optimal nutzen können. Es sind u.a. Wasser- und Bodenschutzrichtlinien der neuen Düngeverordnung, die die Reduktion des Einsatzes mineralischen Startdüngers noch stärker in den Fokus gerückt haben.

Samson Strip-Till kann in verschiedenen Ackerböden verwendet werden, wie z.B. im gepflügten Boden oder auf Stoppeln. Der spezielle Aufbau des Gerätes sorgt dafür, dass die Güllebänder immer sehr präzise abgelegt werden. Der Strip-Till ist u.a. mit integrierter Leitwalze mit Scheiben und Boden-zu-Boden-Andruckrollen, Sternscheiben-Klutenräumern und einem einzigartigen Parabelscharzinken ausgestattet, der den Boden anhebt und einen V-Querschnitt im Boden bildet. Die speziell entwickelten Gülledüsen legen die Gülle in zwei Bändern in 20-30 cm Tiefe in diesen V-Querschnitt im Ackerboden ab. Danach schließen die Packerräder die Bodenoberfläche wieder, um Emissionen möglichst stark zu reduzieren.

Das Gerät bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten. Die Parallellogrammaufhängung gewährleistet beispielsweise eine genaue Tiefenkontrolle jeder Reihe, so Samson weiter. Somit werde das Gülleband immer in der voreingestellten Höhe angelegt und die speziell entwickelten Gülledüsen können leicht eingestellt und die Position der Bänder variiert werden. Erhältlich ist das Anbaugerät für die kommende Saison ab Herbst 2019.

Samson Strip Till (Bildquelle: Pressebild)

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Hermann Freese

warum nicht gleich die Säaggregate mit dranbauen? dann hat man immer den perfekten Abstand zum Gülleband und muss nicht nochmal drüber. Können ja ruhig kleine Kästen sein, da man eh oft Gülle nachtankt.

von Renke Renken

Technisch ist heute alles machbar,

aber der deutliche Mehrverbrauch an Energie steht häufig der positiven Umweltwirkung solcher Verfahren gegenüber.

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