Praxistipp

Löschanlage in der Fronthydraulik rettet die Presse bei Feuer

Strohpressen können leicht in Brand geraten. Ein Schweizer hat eine interessante Löschanlage für die Fronthydraulik entwickelt.

Leider fangen landwirtschaftliche Maschinen in der Saison gelegentlich an zu brennen. Besonders bei Strohpressen ist die Brandgefahr hoch. Bis die Feuerwehr da ist, sind schnell 20 Minuten und mehr ins Land gezogen – keine Chance die Arbeitsmaschine zu retten.

Deshalb hat Lohnunternehmer und Feuerwehrmann Res Fiechter aus dem schweizerischen Kappelen eine Löschanlage für die Fronthydraulik entwickelt. Die Anlage trägt den Namen Alligator 130 und benötigt keinen externen Anschluss, wie Hydraulik oder Zapfwelle.

Zum Entleeren des 130 l fassenden Behälters dient eine Druckluftflasche mit 300 bar, wie sie bei Feuerwehren standardmäßig im Einsatz ist. Ein Druckminderer reduziert den Druck in dem Behälter auf 8 bar. Das reicht aus, um mit dem Hohlstrahlrohr Turbokador 150 das Löschmittel bis zu 15 m weit zu schießen.

Wichtig beim Befüllen des Behälters: Den 130 l Wasser einen Liter Schaummittel hinzuzugeben. Das löst die Oberflächenspannung des Wassers und benetzt das Brandmaterial besser. Laut dem Lohnunternehmer kostet eine Füllung mit Schaum und Druckluft für die Löschanlage umgerechnet ca. 7 bis 8 €. Die Kosten für die komplette Anlage belaufen sich umgerechnet auf etwa 6.460 €.

Genaue Informationen können Sie unter der E-Mailadresse r.fiechter@bluewin.ch anfragen.

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Artikel geschrieben von

Florian Tastowe

Redakteur Landtechnik

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