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Weber Silageverdichter DSC 180 presst durch Vibration

Die Firma Weber MT weist auf ihren Silageverdichter DSC 180 hin. Das Gerät bringe mit einfacher Handhabung eine hohe Verdichtungsleistung und am Ende eine hochwertige Silage.

Das Problem ist bekannt: durch eine unzureichende Verdichtung der Silage leidet deren Qualität beziehungsweise Energiegehalt. Hier setzt der Silageverdichter DSC 180 von Weber MT an. Durch Vibrationen soll die Silage zuverlässig verdichtet werden, erklärt der Hersteller.

Der DSC 180 eignet sich für den Einsatz auf Mais- und Grassilage sowie GPS. Die vibrierenden Walzkörper ermöglichten eine maximale Silagequalität bei hoher Verdichtungsgeschwindigkeit, heißt es. Gegenüber statischen Verdichtungsgeräten erziele der DSC 180 eine mindestens 10 Prozent höhere Dichte der Silage. Weniger Sauerstoff dringe in die angebrochene Miete ein; schädliche Bakterien, Schimmelpilze oder Hefen würden minimiert. Außerdem könne das vorhandene Silo besser genutzt werden.

Mit der Maschine sei eine schnelle Verdichtung auch großer Siloanlagen möglich. Der Verdichter kann bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt eingesetzt werden.

Vergleich mit der herkömmlichen, statischen Verdichtung (Bildquelle: Hersteller)

VERGLEICHSRECHNUNG

Durch eine optimal verdichtete Silage werden Energieverluste nach dem Öffnen der Miete deutlich reduziert, zitiert Weber die Landwirtschaftskammer NRW. Zur Veranschaulichung dient der Vergleich anhand einer Silage als Futter für Milchkühe. Bei einer unzureichenden Verdichtung dringt Sauerstoff in die Silage ein. Das führt zu einer Nacherwärmung der Miete und damit einhergehenden Energieverlusten.

Grundsätzlich gilt: Zehn Tage mit zehn Grad Celsius Temperaturerhöhung bedeuten zehn Prozent Energieverlust. Umgerechnet auf eine Mais-Anbaufläche von einem Hektar und somit circa 50 Tonnen Maisertrag fällt der Energiegehalt pro Hektar um 11.150 MJ NEL niedriger aus. Bei einem Energieverbrauch von 3,28 MJ NEL, der für die „Produktion“ von einem Liter Milch erforderlich ist, bedeutet das rund 3.400 Liter weniger Milch – und das wohlgemerkt pro Hektar Anbaufläche. Gut verdichtete und lagerstabile Silagen minimieren das Risiko der Nacherwärmung.

Milchertrag mit und ohne Weber-Verdichtung (Bildquelle: Hersteller)

Technische Daten (Bildquelle: Weber)

Weber MT DSC 180 (Bildquelle: Pressebild)

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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