Power-Praktikum Schwein: Praxis statt Theorie

Power Praktikum Schwein Die nächste Runde ist gestartet: Bereits zum vierten Mal führen wir im Frühjahr 2016 unser beliebtes Power-Praktikum ein. Die Kandidaten erfahren dieses Mal…

  • wie die Futter-Fermentation in der Praxis funktioniert und wie man dadurch auf Soja verzichten kann,
  • wie ein konventioneller Sauenbetrieb die Öffentlichkeitsarbeit in seinen Stallalltag integriert hat und auch nicht davor zurückschreckt, zu kritischen Themen Stellung zu beziehen,
  • wie eine Top-Hygiene den Medikamenteneinsatz reduzieren kann und welche Maßnahmen für einen hohen Gesundheitsstatus sorgen.

Aus mehr als 100 Bewerbungen für die begehrten Plätze des top agrar-Power-Praktikums haben wir drei Kandidaten ausgewählt. Herzlichen Dank an alle, die teilgenommen haben, aber diesmal nicht dabei sind. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. Unsere Kandidaten:


Tagebucheinträge Eva Maria Schulze Bisping

Tagebucheinträge Lang

Tagebucheinträge Lorenz


Julian Lang

Julian Lang

Julian Lang aus Baden-Württemberg absolviert an der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg gerade sein 3. Lehrjahr. Julian wird bei der „LuP Sauenzucht“ im oberschwäbischen Bad Saulgau ein von Robert Lutz und Wolfgang Pfeiffer gut durchdachtes und konsequent umgesetztes Hygienemanagement kennenlernen.

Eva Maria Schulze Bisping

Eva Maria Schulze Bisping

Eva Maria Schulze Bisping aus Thüringen studiert Agrarwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie wird Ferkelerzeuger Nadine und Heinrich Henke im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen bei der Stall-arbeit über die Schulter schauen. Dabei wird sie auch erfahren, wie man als Landwirt erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit betreibt und dabei die sozialen Medien nutzt.

Robert Lorenz

Robert Lorenz

Robert Lorenz aus Niederbayern absolviert derzeit die landwirtschaftliche Ausbildung. Im Praktikumsbetrieb von Paul und Dirk Breul in NRW wird er erfahren, welche Vorteile die hofeigene Futterfermentation bietet und wie man Sojaschrot in der Ration durch Raps ersetzen kann.


LuP Sauenzucht

Mehr Hygiene, weniger Medikamente

Betrieb: LuP Sauenzucht GmbH & Co. KG; Robert Lutz (39) und Wolfgang Pfeiffer (44)
Ort: Bad Saulgau (Baden-Württemberg)
Tierbestand: 650 Sauen (Hermitage) mit eigener Hybridvermehrung, Ferkel- und Jungsauenaufzucht sowie Mast
Leistungen: 29,7 abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr
Highlights: Du erlebst ein durchdachtes und im Alltag konsequent umgesetztes Hygienemanagement.

Nadine und Heinrich Henke

Öffentlichkeitsarbeit auf hohem Niveau

Betrieb: Nadine und Heinrich Henke, 36 und 45 Jahre
Ort: Bruchhausen-Vilsen (Niedersachsen)
Tierbestand: 1 250 Sauen, 5 500 Ferkelaufzuchtplätze
Highlights: Du erfährst, wie ein konventioneller Sauenbetrieb mit 10 Mitarbeitern Öffentlichkeitsarbeit betreibt, wie dabei die sozialen Medien (Facebook: Brokser Sauen) zum Einsatz kommen und welche Erfahrungen mit Fernseh- und Radioteams gemacht wurden.

Paul Breul

Raps statt Soja dank Futter-Fermentation

Betrieb: Paul und Dirk Breul
Ort: Albersloh (Nordrhein-Westfalen)
Betriebsdaten: 950 Mastplätze, 40 ha Ackerbau
Leistungen: 790 g Tageszunahmen, Futterverwertung 1:2,5
Highlights: Du lernst die Tipps und Tricks bei der Futter-Fermentation mit einer Hofanlage kennen und erfährst, wie man Mastschweine auch mit 23 % Rapsextraktionsschrot in der Mischung erfolgreich füttert.