1. Boden Plus

Voraussetzung für konkurrenzstarke Bestände ist ein intakter Boden, der ausreichend Wurzelraum bietet und eine ungestörte Wurzelentwicklung ermöglicht. Der Boden bietet den Pflanzen Halt, Wasser und Nährstoffe. Wie lässt er sich optimieren?

  • Den pH-Wert einstellen: Stimmt der pH-Wert nicht, ist die Verfügbarkeit der Nährstoffe eingeschränkt. Deshalb muss man den pH-Wert als erstes in Ordnung bringen, um die Nährstoffausnutzung im Boden und die Verwertung des Düngers zu verbessern.

Vor allem auf verschießenden Ackerflächen muss die Kalkung teilflächenspezifisch erfolgen. Das setzt voraus, die Bodenart vorher exakt zu bestimmen, da der optimale pH-Wert davon abhängt. Auf Standorten mit zu hohem pH-Wert bieten sich saure Dünger an, um die Nährstoff-Verfügbarkeit wenigstens punktuell auf der Fläche zu verbessern.

  • Stroh besser verteilen! Die Strohverteilung hängt nicht allein vom Mähdrescher ab, sondern auch davon, wie man ihn einsetzt und fährt. Strohhaufen durch Anhalten oder Überlappungsbereiche nach vorzeitigem Wenden sind ein „No-Go“. Sie stören alle folgenden Arbeitsgänge, vergraben Ausfallsamen und binden zudem Stickstoff.

Der Strohstriegel allein ist mit dem Nachverteilen überfordert. Er leistet aber bei optimaler Strohverteilung und Häckselqualität sehr gute Arbeit. Die Strohrotte kommt besser in Gang und durch Andrücken des Bodens läuft die erste Unkraut- und Ausfallsamenwelle auf. Schwere Strohstriegel mit Nachläufer werden immer wichtiger als phytosanitär wirkender und Rotte fördernder Stoppelgang.

  • Stoppel intensiver bearbeiten: Erntereste sind Überträger von Krankheiten. Sie stören bei Bodenbearbeitung und Aussaat. Das Abmulchen von...

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