Stabiler Stickstoff für leichte Böden Plus

Immer mehr Landwirte interessieren sich für Düngestrategien mit stabilisierten N-Düngern. Sind diese wirtschaftlich und für die N-Bilanz günstig? Der Versuch Wie sich eine Düngestrategie mit stabilisiertem Dünger auf Ertrag und Qualität von Winterweizen auswirkt, hat die LWK Niedersachsen in Feldversuchen getestet.

Immer mehr Landwirte interessieren sich für Düngestrategien mit stabilisierten
N-Düngern. Sind diese wirtschaftlich und für die N-Bilanz günstig?
 
Der Versuch
Wie sich eine Düngestrategie mit stabilisiertem Dünger (Entec 26) auf Ertrag und Qualität von Winterweizen auswirkt, hat die LWK Niedersachsen in langjährigen Feldversuchen getestet. Ab 2008 legte man dazu auf sieben Standorten Feldversuche an. Die Böden der Versuchsstandorte in Niedersachsen variierten von Sanden, sandigen Schluffen (Nordost und -west), Lösslehmen (Mitte) bis hin zu Marschen (Küste). Die Flächen waren optimal mit Grundnährstoffen versorgt, das N-Angebot im Frühjahr (Nmin) reichte von 15 bis 90 kg N/ha.
 
Die nötige N-Menge wurde nach dem Sollwertsystem der LWK Niedersachsen berechnet. Es berücksichtigt das N-Angebot im Boden (Nmin-Wert im Frühjahr) und schlagspezifische
Ertragskorrekturen (wie z. B. Standortbedingungen, Bestandsentwicklung, langjährige organische Düngung). Es ergab sich ein Sollwert von 230 kg N/ha nach den Blattvorfrüchten Raps, Kartoffel oder Rübe. Nach Getreidevorfrucht (meist Weizen) lag der Sollwert bei 250 kg N/ha.
 
Die nach Sollwert berechnete N-Menge düngt man in zwei...


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