Ackerbaustrategie: 5-gliedrige Fruchtfolge bis 2030? Premium

Die Ackerbaustrategie von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner beschreibt eine Vision für den Ackerbau bis zum Jahr 2035. Sie enthält 50 Maßnahmen und soll laut Klöckner zunächst als politische Diskussionsgrundlage dienen. „Wir wollen mit der Strategie dazu beitragen, auch die Akzeptanz des Ackerbaus in der Gesellschaft zu verbessern“, sagte Klöckner. Die Strategie solle kein Handbuch, sondern eine Hilfestellung für die Landwirte sein. „Wir wollen erreichen, dass die Produktivität weiterhin hoch bleibt“, versprach die Ministerin.

Vielfältige Fruchtfolgen und Märkte dafür

Eines der konkretesten Ziele der Strategie ist, dass jeder Betrieb bis 2030 innerhalb seiner Fruchtfolge mindestens fünf Kulturen anbaut. Zwischenfrüchte, Untersaaten und Mischanbau soll man darin einbeziehen dürfen. Mit dieser Vorgabe will man Kulturen wie Dinkel, Hafer, Soja, Erbsen und Klee vermehrt in Fruchtfolgen integrieren.

Damit das gelingt, will Klöckner den Aufbau von Märkten für alle Fruchtfolgeglieder unterstützen. „Wir brauchen nicht nur ein Angebot, sondern auch Nachfrage für diese Früchte“, sagte sie. Nach dem Vorbild der Eiweißpflanzenstrategie sollen wirtschaftliche Absatzmärkte für diese Kulturen über die gesamte Wertschöpfungskette vom Züchter bis zum Handel und Verbraucher erschlossen werden.

Humusgleichgewicht in allen Ackerböden bis 2030

Zweites Ziel der Strategie ist ein Humusgleichgewicht in allen...

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