Humus

Der Bodenverbesserer Plus

Die Festsubstanz des Bodens, die Bodenmatrix, besteht aus dem Mineralbestandteil und der organischen Substanz. Diese setzt sich aus der abgestorbenen organischen Substanz (Humus) und der aktiven, lebenden Biomasse (Edaphon)zusammen. Letzteres sind Mikroorganismen und Lebewesen im Boden, die das Bodenleben bewerkstelligen.

Humus besteht aus zwei Fraktionen:

  • Dauerhumus (50 bis 80%): Das sind vorwiegend Fulvosäuren, Huminsäuren und Humide. Huminsäuren verleihen dem Humus die dunkle Farbe. Dauerhumus wird über einen langen Zeitraum gebildet, die Bewirtschaftung beeinflusst ihn kurzfristig nur wenig.
  • Nährhumus (20 bis 50%): Dieser besteht zu einem Großteil aus Zellulosen, Hemizellulosen und Proteinen, die über Ernte- und Wurzelrückstände, Zwischenfrüchte und Wirtschaftsdünger in den Boden gelangen. Etwa 20% der zugeführten organischen Substanz wird in den Nährhumus eingebaut, der Rest wird abgebaut.

Humus stabilisiert

Humus legt sich wie ein Netz über die Mineralpartikel im Boden und trägt auf diese Weise zur Bildung stabiler Krümel bei. Die Durchlüftung des Bodens, Wasserspeicherfähigkeit und Wasserdurchlässigkeit des Bodens werden gefördert. Dadurch können die Wurzeln besser wachsen und Wasser und Nährstoffe leichter aufnehmen. Durch die bessere Durchlüftung steigt auch die mikrobielle Aktivität im Boden.

Humus macht den Boden elastischer und stärkt die Belastbarkeit des Bodens. Das verringert das Verdichtungs- und Erosionsrisiko. Humus ...

  • speichert Nährstoffe und bildet eine langsam fließende Nährstoffquelle,
  • ist Nahrungsquelle für Bodenmikroorganismen und...


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