Die ganze Südpfalz bewegt sich Plus

Auf über 100 ha Blühflächen kommen die Südpfälzer Landwirte in einem gemeinsamen Kraftakt mit Politik, Verbänden und Industrie. Ein Modell auch für andere Regionen?

In einer Gunstregion wie der Südpfalz 100 ha aus der Produktion zu nehmen, um Blühflächen anzulegen – dieses Kunststück ist 30 Landwirten und Winzern mit breiter Unterstützung von regionalen Organisationen und Unternehmen gelungen. Auf über 200 Schlägen säen und pflegen sie seit 2016 ein- und mehrjährige Blühflächen, legen Lerchenfenster an und führen weitere biodiversitätsfördernde Maßnahmen durch.

Dass sich eine ganze Region in einem 15 km breiten Gürtel – von Landau in der Pfalz im Norden bis zur französischen Grenze im Süden – für die Artenvielfalt auf Äckern und Weinbergen engagiert, ist nicht die einzige Besonderheit des Projektes. Einzigartig sind auch die Finanzierung über Spendengelder, die gemeinsame Organisation von Aussaat und Pflegemaßnahmen sowie das begleitende Artenmonitoring durch unabhängige Experten.

Initiative von praktikern

„Die Landwirte bringen ihre Flächen ein und bereiten sie für die Aussaat vor. Um den Rest kümmern wir uns“, sagt Reinhold Hörner. Bei dem Winzermeister und Ackerbauer aus Hochstadt (Lkr. Südliche Weinstraße), der auch Präsident des Weinbauverbandes Pfalz ist, laufen alle Fäden des Projektes zusammen.

Hauptinitiatoren für die „Biodiversitätsregion Südpfalz“ waren der Naturschutzverband Südpfalz und die Firma BASF. An der Koordination, Finanzierung und Durchführung...

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