DüV: Beinharte Verschärfungen geplant Plus

Nach langem Ringen haben sich die Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft in der Nachverhandlung auf einen Kompromiss zur Verschärfung der Düngeverordnung (DüV) in den roten Gebieten geeinigt. Der Vorschlag an die EU-Kommission sieht in nitratbelasteten Gebieten folgende Regeln vor:

  • Im Durchschnitt der Flächen, die ein Betrieb in nitratbelasteten Gebieten bewirtschaftet, soll ein reduzierter Düngebedarf von 20% gelten. Betriebs- und anbauspezifisch darf man ausgewählte Kulturen weiterhin mit dem maximalen Bedarf düngen – im Gegenzug muss man auf anderen Flächen in den roten Gebieten die Düngung einschränken.
  • Dauergrünlandflächen sind vom 20%-Abschlag nicht betroffen.
  • Die Obergrenze für organischen Stickstoff (N) gilt nicht betriebs- sondern schlagbezogen: Erlaubt sind maximal 170 kg organischer N/ha pro Einzelfläche und Jahr.

Die Sperrfristen verlängern sich für Flächen in den roten Gebieten

  • für Festmist von Huf- oder Klauentieren und Kompost (derzeit 5.12. bis 15.1.) um vier Wochen. Die Frist gilt dann vom 1.12. bis zum 31.01.
  • für die Grünlanddüngung um zwei Wochen, von derzeit 1.11. bis 31.1. auf 15.10. bis 31.1.

Scharfe Vorgaben für alle

Flächendeckend, auch...


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