Interview

Glyphosat-Streit spitzt sich zu Premium

Die Glyphosatgegner lassen derzeit nichts unversucht, um die Zulassungsverlängerung zu verhindern.

Der Konflikt zwischen dem Konzern Monsanto und dem Europäischen Parlamant (EP) ist eskaliert. Grund dafür sind die „Monsanto-Papers“, bei denen der Verdacht aufkam, dass das Unternehmen an Bewertungsstudien zum Wirkstoff Glyphosat selbst mitgewirkt habe. Diese Vorwürfe wollte das EP in einer Anhörung am 11. Oktober klären – doch Monsanto-Vertreter weigerten sich, daran teilzunehmen.

Dass an dieser Anhörung auch das zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nicht teilnahm, befeuert nun die Glyphosatgegner. Sie sehen die Plagiatsvorwürfe, dass das BfR rund 100 Seiten von Monsanto abgeschrieben habe, damit als bestätigt an. Nachfolgend bezieht BfR-Chef Prof. Andreas Hensel Stellung dazu (Langfassung unter www.topagrar.com/hensel).

Warum haben Sie die Einladung im Umweltausschuss des EU-Parlamentes zu Glyphosat, Rede und Antwort zu stehen, nicht angenommen?

Hensel: Mit Aufflammen der kurzfristig erneut politisierten Diskussion, Stichwort „Plagiatsvorwürfe“,...

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