Fungizideinsatz

Immer notwendig? Plus

Ob sich ein Fungizideinsatz im Herbst in Raps lohnt, daran scheiden sich die Geister. Sechsjährige Versuche dazu zeigen, dass sich damit Mehrerträge von im Schnitt 0,7 dt/ha erzielen lassen, bei einer Varianz von -0,2 bis 1,6 dt/ha (siehe Übersicht 2). Somit erhält man durchschnittlich gerade einmal die Einsatzkosten wieder. Daher lautet unsere Empfehlung: Richten Sie die Entscheidung nach der Rapsentwicklung und Witterung aus. Fungizideinsätze im Herbst sollten keinesfalls als Standard gelten.

Phoma immer unbedeutender

In der diesjährigen Situation ist folgendes zu empfehlen:

  • Winterhärte absichern: Generell gilt, dass Bestände, die noch vor Wintereinbruch ins Längenwachstum übergehen, stark auswinterungsgefährdet sind. Dagegen kann man sich leicht absichern, indem man nicht zu früh sät und eine angepasste Saatstärke wählt. Problematisch sind Standorte mit hohem Ausfallrapspotenzial. Damit diese nicht überwachsen, kann die Aussaat in weiter Reihe (45 cm Abstand) und Hacken im Herbst erfolgversprechend sein.

Insgesamt waren die Aussaatbedingungen in diesem Herbst sehr unterschiedlich und in vielen Regionen von Trockenheit und Staub geprägt. Im Westen ist die Situation aber weniger kritisch als im Vorjahr. Auf Flächen, auf denen die Feuchtigkeit zur Keimung gereicht...

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