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Insekten brauchen Bauern Plus

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Längst sind Insekten wahre Medienstars geworden. Immer öfter berichten Fernsehsender in Dokumentationen mit Titeln wie „Das große Insektensterben“ über das Thema. Auch wenn sich das genaue Ausmaß kaum erfassen lässt, steht eins fest: Um die Artenviefalt ist es nicht gut bestellt. Dass der Trend trotz Teilerfolgen rückläufig ist, zeigen Ergebnisse des Bundesamtes für Naturschutz.

Kleine Tiere mit großer Leistung

Wie wichtig aber eine Vielzahl von Arten ist, zeigt allein ihre wirtschaftliche Bedeutung. So beziffern Studien der Welt-ernährungsorganisation FAO den Wert von bestäubenden Insekten auf über 153 Mrd. € pro Jahr. Auch für die Medizin sind Insekten wichtig. Produzieren doch z.B. Heuschrecken wirkungsvolle Antibiotika, die sich – englischen Forschern zufolge – künftig eventuell gegen multiresistente Bakterienstämme einsetzen lassen. Eine Rolle spielen auch die Wechselbeziehungen: Gehen z.B. bestimmte Insekten zurück, wirkt sich das auch auf Vogelarten aus, welche diese fressen.

Für die Landwirtschaft direkt sind Käfer, Schwebfliegen und andere Insekten wertvolle Helfer. Ein Marienkäfer kann täglich bis zu 200 Blattläuse fressen. Weil die Nahrung von Schwebfliegen insbesondere aus Nektar und Pollen besteht, spielen sie als Bestäuber eine wichtige Rolle. Es gibt mehr als 800 Arten, davon gelten rund 40% als Nützlinge. Bei den Larven vieler Schwebfliegen-Arten stehen vor allem Blattläuse auf dem Speiseplan. Eine Larve vertilgt in ihrer ein- bis zweiwöchigen Entwicklungszeit sage und schreibe 400 bis 700 Läuse. Auch Laufkäfer sind natürliche Gegenspieler vor allem von anderen Insekten und Schnecken.

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