Wintergerste: Wie sind die Bestände entwickelt?

Bei der Wintergerste müssen wir unterscheiden zwischen den Beständen, die frühzeitig in trockene Böden gesät werden konnten und zügig aufliefen, um im Oktober mit der Bestockung zu beginnen, und den Beständen, die zwar rechtzeitig und trocken bestellt wurden, aber aufgrund der ausgeprägten Keimruhe nur zögernd bzw. erst Mitte bis Ende Oktober aufliefen. Die ersten Bestände haben sich zwar nicht ganz so stark bestockt wie in früheren Jahren. Die Bestandesdichte ist mit 1 200 bis 1 500 Trieben je m2 aber immer noch mehr als ausreichend. Teilweise begannen diese Gerstenbestände Ende Oktober wegen der Nässe zu zeichnen, vor allem dort, wo der Boden mehrmals bearbeitet wurde oder wenn keine Herbstdüngung mit Stickstoff erfolgte. In diesem Fall wurden weniger Triebe je Pflanze angelegt. Die Seitentriebe wirken schwach und mickerig. Insgesamt haben diese Bestände zwischen 700 und 1 000 Triebe/m2. In allen Gerstenbeständen ist die Wurzel zwar nicht ganz so schwach entwickelt wie im Vorjahr, unter dem Strich aber doch schlecht ausgebildet. Die gut entwickelten Bestände mit 1 200 bis 1 500 Triebe je m2 brauchen zum Starten nur soviel Stickstoff, um rechtzeitig anspringen zu können und in der NVersorgung nicht zu stark abzufallen, da die Ährchenanlage bereits in Gang gekommen ist. Erfolgt die N-Düngung frühzeitig, reichen im Februar 25 bis 30 kg/ha N als NH4Stickstoff. Kann der Dünger erst Anfang...

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